Rezension: Denn bitter ist der Tod

 Denn bitter ist der Tod – Elizabeth George
                                                             erschienen: 1995
                                                             Genre: Krimiroman


Also, zuerst muss ich sagen, dass ich mehr oder weniger zufällig auf die Bücher von Elizabeth George aufmerksam wurde. Sonntagabends hatten meine Mum und ich einen Fernseh-Engpass, woraufhin sie meinte: „Guck mal, da läuft ein Inspector Lynley – Film. Die sind echt gut.“ Ich hab mich überzeugen lassen und fand den Film – echt ziemlich gut.
Daraufhin meinte meine Mutter, ich müsste unbedingt die Bücher lesen und hat mir eines davon ausgeliehen.


Um was gehts:
Gleich zu Anfang wird man mitten in die Geschichte geworfen. Ein junges Mädchen, das an der Universität Cambridge studiert, geht frühmorgens joggen und wird dabei plötzlich überfallen und getötet. 
Inspector Lynley und seine Mitarbeiterin, Sergeant Havers arbeiten beim New Scotland Yard. Ihnen wird der Fall der getöteten Studentin, Elena Weaver, auferlegt. Sie müssen sich von nun an also durch die schwierigen und teilweise ziemlich undurchsichtigen und verstrickten College-Machenschaften durchwühlen und womöglich weitere Morde verhindern. 


Für wen geeignet:
Obwohl das Buch unter „Krimi“ läuft, ist es zwar total spannend, aber nicht gruslig. Selbst ich (als Mädchen, die da eher ein bisschen heikel ist) konnte es gut vorm Einschlafen lesen – und dann auch gleich die ganze Nacht durch. Sprich, ich würde das Buch für alle weiterempfehlen, die Spaß an spannungsgeladenen Büchern haben – und die sich wie ich über die Tatsache amüsieren können, dass zur Handlungszeit des Buches ein Computer ein Grund zum Staunen war. 


Meine persönliche Meinung:
Obwohl ich eigentlich selber weniger Krimis lese, bin ich echt froh, dass meine Mutter mir das Buch empfohlen hat. Sehr gefallen hat mir der krasse Gegensatz der beiden Ermittler. Inspector Lynley kommt aus „gutem Hause“, fährt einen Bentley und kennt sich in den Machtstrukturen von Eliteunis bestens aus; Barbara Havers kommt aus eher ärmlichen Verhältnissen und fährt ein Schrottauto. Trotzdem verstehen sich die beiden ziemlich gut und arbeiten perfekt zusammen. Was ich auch an der Geschichte mochte war, dass es viele Handlungssprünge gab. Nicht nur die Ermittlungen von Lynley und Havers wurden gezeigt, sondern auch deren Privatleben; z.B. die ein wenig bizarre Liebesgeschichte zwischen Lynley und einer Frau namens Helen. Doch auch zwischen den anderen Handelnden der Geschichte wie der Familie (oder den zahlreichen Affären und Verehrern) des getöteten Mädchens gibt es Dialoge, von denen die Ermittler nichts wissen, die aber den Leser in Spannung versetzen. Zu keinem Zeitpunkt ist man sich wirklich sicher, wer denn jetzt der Mörder ist – ständig tauchen neue mögliche Verdächtige auf.
Keine schwere Kost, aber ein Buch, an dem man durchaus die halbe Nacht lesen kann! 


Bewertung:












5 Smileys – OMG wir lieben dieses Buch!

4 Smileys – ist ein sehr gutes Buch
3 Smileys – hat mir gut gefallen
2 Smileys – naja, hab schon besseres gelesen
1 Smiley  – gerade noch so erträglich
0 Smileys – war unerträglich/hab ich weggelegt


geschrieben von MrsFrappucchino








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