Rezension: Saeculum

  Saeculum – Ursua Poznanski
                           erschienen: 2011
                           Genre: Thriller


Um was gehts:
Bastian, 20 Jahre, Medizinstudent, ist eigentlich eher zurückhaltend und vergräbt sich gern hinter seinen Büchern. Das ändert sich, als er Sandra kennenlernt. Kurz nach ihrem ersten Zusammentreffen nimmt Sandra ihn mit auf einen Mittelaltermarkt. Bastian ist fasziniert.
Er wird dort ein paar Leuten vorgestellt und erfährt, dass die Gruppe, zu der auch Sandra gehört, sich verabredet haben, in ein paar Wochen zu einer „Convention“ zu fahren, einem Rollenspiel, bei dem sie leben wollen wie im Mittelalter. Sandra drängt Bastian, mit ihr und der Gruppe zu fahren, und auch die anderen sind seltsamerweise sofort einverstanden. 
Mit gemischten Gefühlen bricht Bastian mit den anderen auf in ein sehr abgelegenes Waldstück fernab jeglicher Zivilisation.
Doch etwas sorgt für Unruhe. Doro, auch eine der Convention-Mitglieder, sieht sich selber als Hellseherin und ist furchtbar abergläubisch. Sie beharrt darauf, dass ihr Vorhaben kein gutes Ende nehmen wird, da das Waldstück einer alten Legende nach verflucht ist.
Bastian selber, rational denkend, hält Doros Schwarzmalerei wie alle anderen zu Beginn für bloßen Aberglauben. Doch nach und nach geschehen seltsame Dinge.
Gruppenmitglieder verschwinden. Merkwürdige Schreie hallen durch den Wald. 
Liegt womöglich doch ein Fluch auf dem Wald?


Für wen geeignet:
Ein Buch für alle, die auf Spannung stehen!! Für Jüngere eher weniger geeignet (es sei denn sie sind furchtlos!)


Meine persönliche Meinung:
megaspannendes Buch! Ich war am Anfang eher ein wenig skeptisch, weil man aus dem Klappentext nicht wirklich auf das schließen kann, was im Buch im Endeffekt wirklich passiert. Was zuerst nur nach einem harmlosen Mittelalter-Rollenspiel aussieht, entwickelt sich immer mehr in eine ziemlich ungute Richtung. 
Was mir besonders gefallen hat war, dass es irgendwie realistisch wirkt. Die Geschehnisse werden so erzählt, als könnten sie genau so wirklich passieren und nicht, als sei es einfach nur eine Geschichte.
Auch, dass abwechselnd aus Bastians Perspektive und aus der von Iris, einem Mädchen aus der Gruppe erzählt wird, fand ich sehr gut. 
Auch wenn man es nicht merkt, schon nach den ersten dutzend Seiten ist man von der Geschichte gefangen, man will unbedingt wissen, wie es weitergeht. Ich hatte teilweise richtige Schwierigkeiten, das Buch aus der Hand zu legen.
Das Beste daran ist, dass man vom Anfang des Buches aus überhaupt nicht erahnen kann, wie die Geschichte am Ende ausgehen wird…
Die Bezeichnung „Thriller“ wird dem Buch eindeutig gerecht!


Bewertung:



(Anmerkung: Eigentlich hätte ich am liebsten 4,5 Smileys verteilt, aber da wir nur ganze vergeben, muss das Buch sich damit zufrieden geben!)
geschrieben von MrsFrappucchino

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