Rezension: Zeit der Gespenster

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Zeit der Gespenster

von Jodi Picoult

19,95 €

Piper

Erscheinungsdatum: März 2010

Inhalt:

Wie in den meisten Büchern von Jodie Picoult gibt es mehrere zentrale Charakter in der Geschichte.

Die Hauptperson, bei der alle Fäden zusammenlaufen, ist Ross Wakeman.

Seit seine Frau vor neun Jahren bei einem Autounfall gestorben ist, versucht Ross verzweifelt, Übersinnliches zu erleben, in der Hoffnung, ihr wieder näher zu kommen. Nach einigen gescheiterten Selbstmordversuchen schließlich arbeitet er als „Geisterjäger“, wodurch er den Auftrag erhält, sich um ein Baugrundstück zu kümmern, auf dem angeblich ein Grab eines Abenaki, ein Indianerstamm, liegt.

Als Ross sich eines Nachts dort postiert, lernt er plötzlich Lia kennen. Obwohl er es nicht wahrhaben will, verliebt er sich auf den ersten Blick in die ein wenig seltsam und verwirrt wirkende Frau.

Alles wäre soweit gut, würde sich nicht die Gewissheit bei Ross immer mehr festsetzen, dass Lia nicht ganz so real ist, wie er es gerne hätte, und dass gleichzeitig ein Kind und ein nie aufgeklärter Mordfall eine große Rolle spielen…

Meine Meinung:

Mir persönlich hat das Buch sehr gut gefallen. Die Beziehungen zwischen den verschiedenen Personen ist sehr detailliert geschildert und manchmal so herzerweichend geschrieben, dass sogar sehr Hartgesottene Mitleid mit den Charakteren entwickeln.

Besonders gefallen hat mir, dass einerseits von der Gegenwart des Buches und andererseits aus Lias Perspektive von 1932 ihr Leben geschildert wurde.

Außerdem gefiel mir gut, dass der Handlungsverlauf sowie der Ausgang der Geschichte durch die Perspektivwechsel nicht vorhersehbar sind und man immer wieder durch spontane Wendungen überrascht wird.

Was mich beeindruckt hat, war die intensive, aber nicht makabre, sondern schlicht neugierige Auseinandersetzung der Frage nach dem Sterben und was nach dem Tod passiert. Jodie Picoult beschreibt dieses Thema mit so treffenden Worten, dass man plötzlich ebenso von der Ansicht überzeugt ist, dass es nach dem Tod weitergehen könnte.

Die Liebesgeschichte der Story ist zwar durchaus häufig geschildert, sticht aber nicht hervor, was mir persönlich auch sehr gefallen hat, da sie eben nicht der zentrale Punkt der Geschichte ist, sondern das Übersinnliche.

Insgesamt fand ich das Buch äußerst spannend. Es gehört eindeutig zu der Kategorie, bei denen man anfängt zu lesen, plötzlich so in der Geschichte gefangen ist, dass man nicht mehr aufhören kann, es zu verschlingen und sich dann plötzlich wundert, wieso es schon vier Uhr in der Nacht ist.

Unbedingt zum Weiterempfehlen! Fans von Jodi Picoult werden definitiv nicht enttäuscht!

          

5 von 5 Smileys!

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Ein Kommentar zu “Rezension: Zeit der Gespenster

  1. […] ihr mehr über den Inhalt wissen wollt, findet ihr hier die Rezension […]

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