Rezension: Eragon – Das Erbe der Macht

Eragon – Das Erbe der Macht

von Christopher Paolini

24,99€

cbj Verlag

Erscheinungsdatum: 19.11.2011

 

Inhalt:

Das Reich Alagaësia befindet sich im Umbruch. Alle Völker haben sich vereint, um den bösartigen Herrscher Galbatorix gemeinsam zu stürzen. Mittelpunkt des Aufstandes ist der junge Drachenreiter Eragon mit seinem Drachen Saphira. Doch während er Schlacht um Schlacht an der Seite seiner Gefährten schlägt und der Residenz des Tyrannen mit jedem Schwertstreich näher kommt, so fehlt ihm noch immer die Erkenntnis, wie er ihn letztendlich besiegen kann. Zu übermächtig und düster erscheint ihm die Kraft, die er zu bekämpfen hat, zumal Galbatorix über unzählige Eldunarí, Drachenherzen, verfügt, die ihm scheinbar endlose Energie zur Verfügung stellen.

Doch noch gibt Eragon die Hoffnung nicht auf, denn die Werkatze Solembum hat ihm einst einen Rat gegeben: “Und wenn alles verloren scheint und deine Kräfte nicht mehr ausreichen, geh zum Felsen von Kuthian und sprich laut deinen Namen, um das Verlies der Seelen zu öffnen.”…

Meine Meinung:

Genau wie die anderen Bände der Eragon-Reihe ist Eragon – Das Erbe der Macht in einem zauberhaften, detaillierten Schreibstil verfasst. Die Handlung war in sich schlüssig und spannend mit einigen überraschenden Wendungen. An vielen Stellen fiel es mir schwer, das Buch aus der Hand zu legen und ich musste unbedingt weiterlesen.

Doch genauso gab es Stellen, die mein Durchhaltevermögen ein wenig auf die Probe gestellt haben, denn auch wenn detallierte Beschreibungen schön zu lesen sind, so verliert man durch sie doch hin und wieder den roten Faden der Handlung.

Auch die Vielfalt der Charaktere und scheinbar unendliche Menge an Begriffen in den Fantasiesprachen bergen manchmal die Gefahr, den Leser zu ermüden, vor allem wenn das Lesen der vorherigen Bände einige Zeit zurückliegt.

Die lange Zeitspanne zwischen dem Erscheinen der jeweiligen Bände ist deswegen ein weiterer Kritikpunkt, denn trotz der Inhaltsangabe am Anfang, die das Geschehen der vorangegangen Bände knapp zusammenfasst, fällt es zu Beginn schwer, in die Geschichte hineinzufinden.

Die sprachliche Qualität der Inhaltsangabe liegt deutlich unter der des Romans, da sie an einigen Stellen abgehackt und beladen wirkt. Sicherlich ist es schwer, die Handlung von 3 Bänden in 7 Seiten zusammenzufassen, doch hätten ein paar mehr Seiten und ein eleganterer Schreibstil dem Einstieg sicherlich nicht geschadet.

Trotz Allem ist jede der 947 Seiten des Romans äußerst lesenswert und dem Autor ist ein guter Abschluss der Eragon-Saga gelungen.

    

4 von 5 Smilies!

Mehr von der Eragon-Saga:

Eragon – Das Vermächtnis der Drachenreiter – Band 1

Eragon – der Auftrag des Ältesten – Band 2

Eragon – Die Weisheit des Feuers – Band 3

Der 1. Band wurde auch verfilmt und kam am 14. Dezember 2006 in die deutschen Kinos. Der Film ist seit 2007 auf DVD erhältlich.

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