Rezension: Zwölf Wasser – Zu den Anfängen

Zwölf Wasser – Zu den Anfängen

von E. L. Greiff

dtv

Erscheinungsdatum: 01.08.12

Inhalt:

Die Undae, die das Wasser lesen können, sprechen eine furchtbare Warnung aus. Die Zwölf Quellen, die die Eigenschaften, die die Menschen ausmachen, bewahren, beginnen zu versiegen. Ohne sie sind die Menschen verloren. Ohne sie gibt es keine Menschlichkeit, keine Freundschaft, keine Erkenntnis und keine Liebe mehr. Sie enthalten alles, was uns menschlich macht. Drei Undae machen sich mit drei welsischen Offizieren auf den Weg, die Quellen zu retten. Hinzu kommt ein Hirte und sein Falke, die eine ebenso bedeutende Rolle spielen. Werden sie es schaffen die Menschheit vor dem Untergang zu bewahren?

Meine Meinung:

Der erste Teil erzählt aus einer anderen Perspektive, als Inhaltsangabe und Leseprobe vermuten lassen (in der Leseprobe kommt dieser Charaktere gar nicht vor) und hat mich deshalb ein bisschen verwirrt. Nach dem der erste Teil zu Ende ist (das Buch ist in fünf Teile unterteilt) dauert es auch wieder gute dreihundert Seiten, bis er wieder auftaucht, wodurch man zuerst nicht weiß, wieso seine Geschichte überhaupt erzählt wurde und einem der Zusammenhang fehlt..

Auch die vielen Namen, Länder, Völker und die anderen Bezeichnungen für Jahreszeiten und Zeitabschnitte, sind etwas verwirrend. Gott sei Dank werden diese Begriffe im Anhang alle nochmal erklärt, so dass man nachgucken kann, wenn man nicht mehr weiß, was etwas bedeutet. Trotzdem war es manchmal einfach zu viel auf einmal und man blättert beim Lesen eben nicht gerne zum Anhang, um etwas nach zu lesen.

Allgemein, fand ich das Buch einfach zu lang. Die Suche nach den Quellen, um die es ja eigentlich gehen sollte, wird immer wieder von anderen Ereignissen unterbrochen. Es passiert sehr viel außenrum, was die Geschichte nur langsam voranschreiten lässt. Darunter leidet leider manchmal die Spannung und die vielen Handlungsfäden sind teilweise verwirrend. Ich hatte einige Moment! Was machen die da jetzt genau? – Momente.

Trotzdem gibt es auch genug spannende und aufregende Stellen. Vor allem gegen Ende wird die Geschichte immer interessanter. Der Schreibstil ist flüssig und gut verständlich, weswegen man auch gut länger am Stück in dem Buch lesen kann. Der Roman kommt zu einem guten schlüssigen Ende, der neugierig auf den zweiten Teil macht. Vor allem die Idee, dass Wasser die Menschlichkeit beinhaltet, fand ich toll. Auch die ganzen Hintergründe der Geschichte werden ausführlich beschrieben und sind gut durchdacht.

Zwölf Wasser ist ein klassischer Fantasy-Roman, der Fans dieses Genre sicher gefallen wird.

Von mir gibt es drei von fünf Smileys.

         

Danke an vorablesen.de für das Leseexemplar!

Zwölf Wasser – Zu den Anfängen ist der erste Teil der Zwöf Wasser -Trilogie. Der zweite Teil soll 2013, der dritte 2014 erscheinen.

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