Rezension: Die Blumen des Schmerzes

Die Blumen des Schmerzes

von Brenna Yovanoff

18,95€

Script5

Erscheinungsdatum: 01.03.2012

Inhalt:

Daphne ist halb Dämon, halb gefallener Engel und lebt in der Hölle. Als ihr Bruder Obie entführt wird, kommt sie auf die Erde, entschlossen ihn zu finden. Zusammen mit dem Menschenjungen Truman, der ihren Bruder als letztes gesehen hat, versucht sie ihn zu finden. Doch sie müssen sich beeilen. Azrael, der Engel des Todes, ist ihnen dicht auf den Fersen.

Meine Meinung:

Zuerst muss ich sagen, dass mir die Idee als Heldin die Tochter von Lucifer und Lilith zu nehmen wirklich gut gefallen hat. Wie sollte man sich mit einer Heldin identifizieren, die in der Hölle aufgewachsen ist? Manchmal wirkt Daphne wie ein ganz normales Mädchen, dann wieder wie ein Dämon. Sie ist ein wirklich interessanter und toller Charaktere! Auch, dass in diesem Buch die Erzengel zu den Bösen gehören, fand ich toll. Die Blumen des Schmerzes weicht ab von unserer klassischen Definition von Gut und Böse und stellt eigentlich alles auf den Kopf, was dieses Buch so außergewöhnlich macht.

Was ich manchmal etwas verwirrend fand, war allerdings der Perspektivenwechsel zwischen Daphne und Truman. Daphnes Teil ist aus der ersten Person im Präsens geschrieben, Trumans Teil aus der dritten Person in der Vergangenheit.

Genau wie Still schweigt die Nacht ist auch Brenna Yovanoffs zweites Buch etwas besonderes und hebt sich von den meisten anderen Büchern des Genre ab. Ich kann es wirklich nur weiterempfehlen!

Wegen des kleinen Störfaktors beim Perspektivenwechsel leider nur 4 von 5 Sternen. Trotzdem hat Die Blumen des Schmerzes sich definitiv einen Platz unter meinen Lieblingsbüchern erkämpft.

         

Mehr von Brenna Yovanoff:

Still schweigt die Nacht

Zusammen mit Maggie Stiefvater (Nach dem Sommer) und Tessa Gratton (Blood Magic – Weiß wie Mondlicht, rot wie Blut) postete sie hier einmal im Monat eine neue Kurzgeschichte. Leider haben die drei im April damit aufgehört, aber die Geschichten könnt ihr trotzdem noch lesen. Und das ist doch eine tolle Gelegenheit ihren Stil mal ein bisschen kennen zu lernen, bevor ihr euch dazu entscheidet eins ihrer Bücher zu kaufen, oder?

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