Rezension: Die Tribute von Panem – Tödliche Spiele

Die Tribute von Panem – Tödliche Spiele

von Suzanne Collins

17,90€

Oetinger

Erscheinungsdatum: 17.7.2009

Inhalt:

Das Nordamerika, wie wir es kennen, existiert nicht mehr. Es wurde vollständig durch Krieg und Naturkatastrophen zerstört und aus den Ruinen stieg das neue diktatorische Reich Panem auf, eingeteilt in 13 Distrikte.

Nach einem Aufstand gegen die Diktatur wird der dreizehnte Distrikt komplett zerstört und als Mahnung für die Bevölkerung, sich nie mehr aufzulehnen, werden die Hungerspiele eingeführt. Jeder Distrikt muss einmal im Jahr 2 Jugendliche, ein Mädchen und einen Jungen zwischen 12 und 18 Jahren, für den blutrünstigen Wettkampf im Kapitol, der Hauptstadt, stellen.

Als im zwölften Distrikt bestimmt wird, wer als Tribut ins Kapitol reisen muss und dabei Prim, die kleine Schwester der Protagonistin Katniss gezogen wird, meldet sich Katniss freiwillig, um anstelle ihrer Schwester als Tribut anzutreten.

Gemeinsam mit Peeta, dem anderen Tribut, und Haymitch, ihrem Mentor, macht sie sich auf den Weg in das Kapitol, ohne zu wissen, ob sie ihre Heimat jemals wiedersehen wird…

Meine Meinung:

Eine schonungslose und atemberaubend spannende Dystopie, die mich schon von der ersten Seite an in den Bann gezogen und bis zur letzten Seite nicht mehr losgelassen hat.

Die Beschreibungen sind detailliert und zeigen sehr deutlich die Kluft zwischen den Armen und den Reichen auf. Einerseits die Armen in Distrikt 12, die am Existenzminimum leben und oftmals illegal im Wald auf die Jagd gehen müssen, um nicht einen elenden Hungertod zu sterben, und andererseits die Reichen im Kapitol, die sich in teure Pelzmäntel und aufwendige Kleidungsstücke werfen und sich als Einziges um die passende Körperbemalung zu sorgen brauchen, um immer mit der Mode zu gehen.

Der Roman regt zum Nachdenken an. Über die Probleme in der Gesellschaft, über die Schwächen des Menschen und wohin es führen könnte, so weiterzumachen, wie bisher, in jeder Hinsicht.

Auch die Vielfalt der Figuren mit ganz verschiedenen Charakterzügen, mit vielen Stärken und eben auch Schwächen, ist beeindruckend und die Gefühle kommen ebenfalls sehr gut zur Geltung.

Mir hat das Buch unglaublich gut gefallen und ich kann es nur jedem empfehlen.

5 von 5 Smilies!

   

Tribute von Panem – Tödliche Spiele ist der erste Band der Trilogie.

Zweiter Band: Tribute von Panem – Gefährliche Liebe

Dritter Band: Tribute von Panem – Flammender Zorn

Der erste Band wurde auch verfilmt und kam am 22.3.2012 in die deutschen Kinos.

Der Film ist auch als DVD erhältlich.

Hier geht es zur Rezension des zweiten Bandes.

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3 Kommentare zu “Rezension: Die Tribute von Panem – Tödliche Spiele

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