Rezension: Im Schatten des Mondlichts – Das Erwachen

Im Schatten des Mondlichts – Das Erwachen

von J.J. Bidell

4,99€ (nur als Ebook erhältlich)

Inhalt:

Nach jede Menge Absagen bekommt Naomi Roberts endlich die Chance für ein Auslandssemester nach Maine zu gehen. Nicht ihr Traumziel, aber immerhin. Doch ihre Großmutter will nicht das sie geht und weiht sie schließlich in ein Geheimnis ein, das sie jahrzehnte lang gehütet hat: Naomis Urgroßmutter war ein Katzenmensch und verwandelte sich bei Vollmond in einen Panther. Naomi tut das als Unsinn ab und fliegt nach Maine, wo sie das nicht nur schnell Freunde findet, sondern sich auch zum ersten Mal richtig verliebt. Doch Naomi fühlt sich beobachtet. Kann es sein, dass ihre Großmutter recht hatte? Ist Naomi vielleicht sogar selbst ein Katzenmensch?

Meine Meinung:

Ich muss ehrlich zugeben, dass ich am Anfang nicht wirklich begeistert war. Naomis Abreise und ihre erste Zeit in Maine zogen sich. Die Sorge von Naomis Großmutter wirkte wirklich übertrieben. Mit ihrer Geschichte über die Katzenmenschen kratzte sie irgendwie nur an der Oberfläche und zog mich nicht wirklich in ihren Bann. Die Liebesgeschichte zwischen Naomi und Roman war zwar ganz nett, riss mich aber auch nicht wirklich vom Hocker. Versteht mich nicht falsch, ich fand den Anfang nicht schlecht. Mir fehlte nur irgendwie das Fantasy-Element. Das berühmte „gewisse Etwas“. Nach Leandras (Naomis Großmutter) Enthüllung, ging es erst mal eine ganze Weile lang kaum noch um die Katzenmenschen. Sicher, Naomis neues Leben musste erst noch erzählt und ihre Beziehung zu Roman aufgebaut werden, doch ich fand es sehr schade, dass die Katzenmenschen erst viel später wieder ins Spiel kamen.

Doch dann kam endlich der Moment, in dem sich alles änderte: Naomis erste Verwandlung in einen Panther! Endlich erfuhr man mehr über die Katzenmenschen und Naomis Fähigkeiten. Endlich kam Spannung und Action in die Geschichte! Die diffuse Bedrohung und Naomis Gefühl, ständig verfolgt zu werden, wurden real. Alles, was am Anfang wie Zufall wirkte, bekam plötzlich Bedeutung und Zusammenhänge, die man nie erwartet hätte erschlossen sich. In diesem Buch ist nichts so, wie es am Anfang scheint und dafür war ich verdammt dankbar! Die zweite Hälfte des Buch habe ich in einem Rutsch durchgelsen, so gefesselt war ich! Als ich fertig war, hatte ich fast schon wieder vergessen, dass mir der Anfang nicht so gut gefallen hatte.

 So schaffte J.J. Bidell es doch noch meine Meinung über Im Schatten des Mondlichts – Das Erwachen vollkommen zu ändern! Ich habe es noch nie erlebt, dass sich meine Meinung über ein Buch während des Lesens so stark veränderte.

Frei nach dem Motto „Der erste Eindruck ist der wichtigste, aber der letzte ist der bleibende“, vergebe ich deshalb auch 4 von 5 Smileys!

         

Was lernen wir daraus? Niemals ein Buch frühzeitig aus der Hand legen! (Ja, MrsFrappucchino, das geht an dich!) Im Schatten des Mondlichts lohnt sich, auch wenn ich das am Anfang wirklich nicht gedacht hätte!

UPDATE: Die Autorin hat mir gerade geschrieben, dass ich wohl nicht die einzige war, der der Anfang nicht so gefallen hat. Bei der Version, die aktuell auf Amazon steht, hat sie den Anfang gekürzt und mehr Fantasy reingebracht. Mich freut wirklich, dass sie diese Kritik zur Kenntnis genommen hat und das Buch verbessert hat.

Oh, und der Seitenhieb an die gute MrsFrappucchino bezieht sich NICHT auf dieses Buch sondern auf ihre Leseangewohnheiten allgemein.

Im Schatten des Mondlichts – Das Erwachen ist der erste Teil einer Trilogie. Der zweite Teil heißt Im Schatten des Mondlichts – Die Fährte. Momentan schreibt J.J. Bidell am dritten Teil. Gerade gibt es auf Amazon den ersten und zweiten Teil zusammen für 6,99 €. Für die Sparbrötchen unter uns 😉 (Ja, da gehöre ich definitiv auch dazu…) Einfach hier klicken!

Im Schatten des Mondlichts – Das Erwachen habe ich auf dem amerikanischen Buchblog I am a reader, not a writer gewonnen. Nach dem ich dann herausgefunden hatte, dass die Autorin Deutsche ist, hat sie mir das Buch netterweise auf deutsch geschickt. Also an dieser Stelle vielen Dank an J.J. Bidell dafür und natürlich auch an Kathy von I am a reader, not a writer, auch wenn die diesen Post hier nie lesen wird.

Noch eine kurze Frage, bevor ich das ganze hier beende: Wie viele von euch lesen E-books? Einfach an der Umfrage teilnehmen oder einen Kommentar hinterlassen, wenn ihr mehr zu sagen habt.

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2 Kommentare zu “Rezension: Im Schatten des Mondlichts – Das Erwachen

  1. mrsfrappucchino sagt:

    eeeey 😀 wenn das buch nich gut is, isses nich gut. dann nutze ich meine zeit sinnvoller. punkt. 😀

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