Rezension: Die Mädchenwiese

Die Mädchenwiese

von Martin Krist

9,99 €

Ullstein Verlag

Erscheinungsdatum: 10.08.12

Inhalt:

Die alte Frau sieht alles kommen. Sie findet die entstellten Leichen der Mädchen. Sie kennt ihren Mörder. Doch sie schweigt. Der kleine Sam bangt um seine verschwundene Schwester. Er hat etwas gesehen. Er weiß etwas, aber niemand hört ihm zu. Vor drei Jahren quittierte Kommisar Alex Lindner seinen Dienst. Doch als wieder Mädchen verschwinden weiß er, dass der Killer, den er damals vergeblich jagte, wieder zurück ist. Und diesmal ist er festentschlossen ihn zu fangen, um dem Morden ein Ende zu setzen.

Meine Meinung:

Die Mädchenwiese ist ein Thriller, der es in sich hat. Definitiv nichts für schwache Nerven.

Leider zog sich der Anfang etwas. Es gibt mehrere Handlungsstränge und Perspektiven, so das man eine Weile braucht, um die Zusammenhänge zu erkennen. Die alte Frau, die die Morde kommen sieht, erzählt parallel zur momentanen Handlung ihre Geschichte, die in ihrer Jugend anfängt. Am Anfang ist das etwas verwirrend, weil man nicht weiß, was sie mit dem Rest der Geschichte zu tun hat. Erst relativ spät kann man erste Vermutungen anstellen. Das macht den Thriller allesding auch sehr spannend. Hinzu kommt natürlich auch, dass immer an den aufregendsten Stellen die Perspektive gewechselt wird, so das man unbedingt weiter lesen muss. Es ist wirklich frustrierend, wie keiner von den Erwachsenen Sam zuhört. Manchmal hat mich sein Verhalten allerdings auch wirklich geärgert. Tu doch was, dachte ich mir, sag was. Zwing sie dazu, dir zuzuhören! Doch Sam zieht sich lieber zurück.

Das Ende wirkte dann allerdings ein bisschen hektisch. Es wird wunderschön aufgebaut, aber dann sind plötzlich nur noch zehn Seiten übrig und man hat das Gefühl, dass eigentlich noch viel mehr passieren muss. Auch das Motiv der Mörders wird nicht ganz klar. Aber vielleicht soll man das ja auch gar nicht nachvollziehen können, weil er ein Rad abhat. Trotzdem hab ich nicht ganz verstanden, warum er so handelt. Die Identität des Mörders war dann allerdings eine ziemliche Überraschung, was ich wirklich gut fand. Man konnte relativ früh erraten, in der welcher Beziehung er zu der alten Frau steht, aber wer er wirklich ist, war dann doch ein ziemlicher Schock.

Alles in allem hat mir Die Mädchenwiese recht gut gefallen. Das Buch ist auf jedenfalls etwas für Thriller-Fans (zu denen ich ehrlich gesagt nicht gehöre).

Also gibt es von mir 3 von 5 Smileys.

         

Danke an vorablesen.de für das Leseexemplar!

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