Rezension: Vampire Academy – Blutsschwestern

Vampire Academy – Blutsschwestern

von Richelle Mead

Lyx-Verlag

12,95€

Inhalt:

Die Geschichte beginnt damit, dass die zwei Mädchen Lissa und Rose auf der Flucht aus ihrer Schule, der Schule St. Vladimir, geschnappt und dorthin zurückgebracht werden. Davor waren sie zwei ziemlich beliebte Mädchen, jetzt sind sie Außenseiter. Der toughen Rose, einem Dhampir – eine Kreuzung aus Mensch und Moroi, also einem Vampir – macht das viel weniger aus als ihrer Freundin LIssa. LIssa entstammt einer der zwölf königlichen Moroifamilien und hat daher eigentlich sehr hohes Ansehen, was durch ihre Flucht mit ihrer besten Freundin allerdings stark gemindert wurde. Seit jeher herrscht zwischen Moroi und Dhampiren eine enge Verbindung. Die Dhampire sind die Wächter der Moroi, jeder Dhampir wird einem Moroi als Beschützer zugeteilt. Obwohl noch nichts offiziell ist, sieht sich Rose seit Ewigkeiten als Beschützerin ihrer Freundin. Sie hat ständig ein Auge auf LIssa, auch wenn das bedeutet, ihre eigenen Bedürfnisse zurückzustellen. Das stellt sich bald auch als nötig heraus, denn in der Schule gehen seltsame Dinge vor sich. Anschläge geschehen, die sich alle gegen Lissa richten…

Meine Meinung:

Grundsätzlich hat mir das Buch und die Geschichte gefallen. Dass es nicht nur die Moroi, also „richtige“ Vampire gibt, sondern auch Halbvampire, ist mal was Anderes und die Idee finde ich gut. Aber – jetzt kommt das große Aber: Obwohl der Schreibstil des Buches recht spannend ist, fehlt dem Ganzen doch noch ein wenig. Ein großes Manko fand ich, dass an vielen Stellen ziemlich kryptische Andeutungen gemacht wurden, die allerdings die Spannung nicht geweckt haben, sondern viel eher den Eindruck vermittelt haben, dass man die Antwort auf die Fragen oder versteckten Hinweise bereits kennen sollte. Beim Lesen fühlte ich mich teilweise, als würde ich den zweiten Band einer Serie lesen, ohne den ersten zu kennen – obwohl „Blutsschwestern“ der erste Teil der Vampire Academy – Reihe ist. An vielen Stellen fehlte einfach die genauere Erklärung der Geheimnisse – ohne sie aufzudecken natürlich. Auch das ganze Verhalten von Moroi und Dhampiren fand ich grundsätzlich spannend, aber nicht genug geschildert. Auch über die genauen Gründe von Lissas und Roses Verschwinden erfährt man nicht wirklich ausreichend viel. Was ich ebenfalls merkwürdig fand war, dass beinahe alle Charaktere, Orte usw russische Namen haben – ohne Erklärung, was dahinter steckt! Kurz wird erwähnt, dass es in Sibirien viele Vampire gibt, aber die Geschichte spielt in den USA und die ganzen osteuropäischen Namen verwirren doch stark.

ANMERKUNG: Ich hab diese Rezension geschrieben, als ich mit dem Lesen noch nicht ganz fertig war (jah, ich weiß, Schande über mich). Deswegen muss ich mich korrigieren – einige der unerklärlichen Rätsel wurden tatsächlich aufgelöst! Das und der gute Schreibstil hat jetzt dazu geführt, dass mir das Buch letztendlich viel besser gefallen hat, als ich ursprünglich dachte.

Deshalb gibt es folgende Bewertung: 4/5 Smileys!

 

 

 

 

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