Rezension: Earth Girl – Die Prüfung

Earth Girl – Die Prüfung

von Janet Edwards

rororo

Erscheinungsdatum: 01.09.2012

Inhalt:

Jarra ist ein Earth Girl. Während die Menschheit immer mehr verschiedene Planeten besiedelt, ist Jarra zu einem Leben auf der Erde verdammt. Aufgrund eines Defekts ihres Immunsystem kann sie nicht zu anderen Planeten teleportieren. Sie gehört zu den Behinderten, den Ausgestoßenen. Jarra will Geschichte studieren, aber nicht an einem Kurs voller Behinderter an der University of Earth. Nein, sie bewirbt sich bei der Asgard University. Zusammen mit ihren neuen Mitschülern erforscht sie die Ruinen von New York. Doch Jarra muss verstecken, dass sie behindert ist, damit die anderen sie respektieren. So erfindet sie sich ein neues Leben, das bald realer wird, als sie erwartet hätte.

Meine Meinung:

Mir hat schon in der Leseprobe gut gefallen wie Jarra am Anfang den Leser anspricht, als wäre er ein normaler Mensch in ihrer Zeit, der auf Behinderte wie Jarra hinabsieht. Das hört allerdings nach ein paar Kapiteln auf, sonst wäre es wahrscheinlich auch irgendwann nervig geworden. Aber am Anfang hat mir das sehr gut gefallen, da es einen irgendwie mehr in die Geschichte reinzieht.

Auch die Idee an sich fand ich wirklich faszinierend und wurde bei der Umsetzung nicht enttäuscht. Nicht nur, dass die Idee gut umgesetzt wurde, die Autorin hat das ganze auch extrem gut durchdacht. Da Jarra Geschichte studiert, erfährt man sehr viel über die Hintergründe und was alles passiert ist, seit die Portale zum Teleportieren erfunden wurden. Außerdem ist die Handlung sehr spannend, so dass ich über 300 Seiten am Stück gelesen habe. (Dass mein Internet zu dem Zeitpunkt gestreikt hat, hat aber sich auch dazu beigetragen… Aber da hat es mir dann auf einmal gar nicht mehr so viel ausgemacht 😀 )

Manchmal nervt mich Jarra mit ihrer Sturheit und Engstirnigkeit allerdings ein bisschen. Von anderen wünscht sie sich Toleranz, aber sie selbst beschimpft sich dauernd als behindert und zurückgeblieben. Manchmal dachte ich mir wirklich, man, Jarra, sei nicht so ein furchtbarer Sturkopf und mach mal die Augen auf. Auch das Jarra auf der Ausgrabungsstelle eigentlich schon alles weiß und alles kann hat mich manchmal ein bisschen genervt, auch wenn klar erwähnt wurde, dass sie einfach so oft wie möglich Ausgrabungsstätten besucht hat, da sie ein Geschichts-Freak ist. Und sie ist wirklich ein Geschichtsfreak. Jarra weiß alles.

Alles in allem hat mir das Buch wirklich sehr gut gefallen und ich freue mich schon auf die nächsten beiden Teile.

4 von 5 Smileys

         

Danke an vorablesen.de für das Leseexemplar!

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