Rezension: Eighteen Moons – Eine grenzenlose Liebe

 Eighteen Moons – Eine grenzenlose Liebe

von Kami Garcia und Margaret Stohl

18,99 €

cbj

Erscheinungsdatum: 22.10.2012

Inhalt:

Seit Lena sich selbst berufen hat Dunkel und Licht gleichzeitig zu sein, ist die Welt aus den Fugen geraten. Stürme fegen übers Land, eine nicht endete Hitzewelle erdrückt Gatlin. Doch Ethan ist glücklich. Er und Lena sind wieder zusammen. Doch in seinen Träumen wird er verfolgt und keiner weiß von wem. Langsam wird ihm klar: Diesmal liegt es an ihm. Er muss eine Entscheidung über Leben und Tod treffen.

Meine Meinung:

Nach den ersten zwei Bänden geht es auch im dritten Teil spannend weiter. Ich hatte mal wieder Probleme das Buch aus der Hand zu legen, weil ich einfach wissen musste wie es weiter geht. Auch, dass Link jetzt eine noch bedeutendere Rolle spielt, fand ich toll. Er ist einfach ein so witziger Charaktere und ist jetzt endlich nicht mehr der ahnungslose kleine Mensch, der den ganzen übernatürlichen Wesen zu gucken muss ohne etwas zu verstehen.

Auch Ethans neue Aufgaben und Hürden haben mir sehr gut gefallen. In den ersten beiden Bänden stand er immer noch ein bisschen am Rand während Caster gekämpft haben. Jetzt ist er voll dabei. Was mich ein bisschen gestört hat war, dass einige Charaktere manchmal Alleingänge machen, obwohl natürlich alles viel besser funktionieren würde, wenn alle zusammenarbeiten würden. Aber ohne diese Dinge gäbe es natürlich auch keine Geschichte. Trotzdem, manchmal war es mir einfach ein bisschen zu viel Drama.

Und oh mein Gott! Das Ende ist ein absolut herzzerreißender Cliffhanger. Ich muss unbedingt den nächsten Band lesen! Wirklich eine tolle und gelungene Fortsetzung, die ich jedem Fan der Reihe nur empfehlen kann.

4 von 5 Smileys

         

Eighteen Moons – Eine grenzenlose Liebe ist der dritte Teil einer vierteiligen Reihe. Der erste Teil heißt Sixteen Moons – Eine unsterbliche Liebe, der zweite heißt Seventeen Moons – eine unheilvolle Liebe. Der vierte und letzte Teil heißt auf Englisch Beautiful Redemption und erscheint im Oktober in den USA.

Außerdem wird der erste Teil verfilmt und soll am 13.Februar 2013 in den amerikanischen Kinos erscheinen.

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Rezension: Noir

Noir

von Jenny-Mai Nuyen

Erscheinungsdatum: 01.10.12

Inhalt:

Als Nino fünf war hatten er und seine Eltern einen Autounfall. Sie starben, er überlebte. Seitdem hat er eine besondere Gabe: Er sieht den Tod jedes Menschen, dem er begegnet voraus. Auch seinen eigenen. Mit vierundzwanzig wird er sterben. Verzweifelt sucht er nach einer Möglichkeit, sein Schicksal zu ändern, doch ihm läuft die Zeit davon. Auf seiner Suche trifft er die geheimnisvolle Noir, die bereits auf der Schwelle zum Jenseits steht, und verliebt sich in sie.

Meine Meinung:

Manchmal war das Buch etwas verwirrend. Am Anfang weiß man lange nicht, was die Geschichte für einen Sinn hat. Zu lange rennt Nino ziellos durch die Gegend und hat keine Ahnung, was er tun soll.

Was mir gut gefallen hat, waren die Perspektivenwechsel. Immer nach ein paar Kapiteln kommt ein sehr kurzes Kapitel, dass in die Zukunft sieht. Diese Kapitel sind teilweise in der ersten Person, teilweise aber auch in der zweiten Person geschrieben. Beides Mal aus Ninos Sicht. Am Anfang haben mir diese Teile aus der zweiten Person sehr gut gefallen. Sie sind geheimnisvoll, sprechen den Leser direkt an und ziehen ihn so in ihren Bann. Laufe der Buchs kam allerdings auch Teile aus der ersten Person dazu, die teilweise verwirrend waren, da sie sich mit denen aus der zweiten Person im selben Kapitel abwechselten. Gegen Ende störten mich diese Kapitel dann sogar, weil man einfach keine Ahnung hatte, was in ihnen geschieht und warum es passiert.

Bis man an den Punkt kommt, von dem diese Kapitel handelt dauert es fast dreiviertel des Buches.

Gegen Ende wird es wieder ziemlich verwirrend und bizarr. Ich weiß ehrlich gesagt nicht genau, was ich davon halten soll. Eins ist sicher, für jemanden, der gern alle Karten auf dem Tisch liegen hat und alles was vor sich geht, genau verstehen will, ist dieses Buch nichts.  Es gibt einiges, dass nicht erklärt wird und einige Dinge, die man nicht sofort oder gar nich versteht.

Trotzdem ist die Geschichte spannend geschrieben. Der Sinn dahinter erschließt sich allerdings  nur schwer.

Ich gebe Noir 3 von 5 Smileys.

           

Rezension: Die Bestimmung

Die Bestimmung

von Veronica Roth

17,99

cbt

Erscheinungsdatum: März 2012

Inhalt:

Eine Entscheidung kann ihr ganzes Leben verändern. Wie alle anderen Sechzehnjährigen muss auch Beatrice sich entscheiden. Zu welcher der 5 Fraktionen will sie gehören? Bleibt sie bei den Selbstlosen, den Altruan? Oder geht sie zu den Candor, den Ehrlichen, den Ken, den Wissenden, den Amite, den Friedfertigen oder den Ferox, den Furchtlosen?

Ein Test soll ihr bei der Entscheidung helfen, doch ihr Ergebnis ist nicht eindeutig.

Wird Beatrice die richtige Entscheidung treffen? Wird sie bei ihrer Familie bleiben oder sie für immer verlassen? Und was passiert danach?

Meine Meinung:

Bevor ich mir Die Bestimmung kaufte, hatte ich schon sehr viel Gutes über das Buch gehört und hatte deswegen große Erwartungen an das Buch. Und ich wurde definitiv nicht enttäuscht!

Ich konnte das Buch nicht aus der Hand legen. Habe an einem Abend angefangen und es am nächsten Tag fertig gelesen.

Die Bestimmung hält definitiv was es verspricht.

Tris ist eine starke, entschlossene Protagonistin, die auf keinen Fall perfekt ist. Sie hat Fehler, sie kämpft und ihr Stolz versperrt ihr so manches Mal den Weg. Man kann sich gut in sie hinein versetzen, auch wenn man sie manchmal am liebsten anschreien würde.

Veronica Roth erschafft eine gut durchdachte und faszinierende Welt, die den Leser fesselt. Die Geschichte ist unglaublich spannend und unvorhersehbar. Es gibt so viele Überraschungen und unerwartete Wendungen, dass man einfach weiter lesen muss. Auch der Schreibstil gefiel mir gut. Er liest sich gut und flüssig und bringt in jeder Szene die richtige Stimmung rüber.

Die Idee mit den fünf Fraktionen finde ich wirklich toll. Ich persönlich könnte mich nicht für eine entscheiden. Alle sind so furchtbar engstirnig!

Was mir nicht gefiel? Das im deutschen mal wieder die Namen geändert werden mussten. Seufz. Aber natürlich nur von 4 Fraktionen. Candor bleibt Candor. Man will ja nicht gleich übertreiben.

Aber dafür kann Veronica Roth ja nun wirklich nichts und ich hab das Buch sowieso auf Englisch gelesen, also gibt es:

5 von 5 Smileys!

         

Und ich muss jetzt gehen. Den zweiten Teil anfangen.

Die Bestimmung ist der erste Teil einer Trilogie. Der zweite Teil Die Bestimmung – Tödliche Wahrheit erscheint am 10. Dezember. Der dritte Teil hat noch keinen Titel, wird aber im Herbst 2013 auf Englisch erscheinen.

Coververgleich: Rot wie das Meer

Im heutigen Coververgleich geht es um Rot wie das Meer von Maggie Stiefvater.

Das erscheint leider erst im November, aber ich habe neulich auf Facebook das tolle neue Cover für die amerikanische Taschenbuchausgabe gesehen und deswegen muss ich dazu einfach einen Coververgleich dazu machen.

Inzwischen gibt es auch eine Leseprobe zum Buch. In Rot wie das Meer geht es um die Insel Thisby, auf der jedes Jahr im November ein blutiges Pferderennen statt findet. Die Reiter versuchen die Capaill Uisce, wunderschöne, aber auch tödliche, Wasserpferde, zu zähmen, doch die magischen Meereswesen sind wild und unberechenbar. Nicht alle Reiter erreichen das Ziel. Doch dieses Jahr wagt zum ersten Mal eine Frau, Puck Connolly, am Rennen teilzunehmen.  Sie schafft es sich den Respekt von des erfolgreichen Reiters Sean Kendrick zu verdienen, der schließlich beschließt ihr zu helfen. Aber auch dieses Mal werden nicht alle Reiter das Ziel erreichen.

Hier sind die unterschiedlichen Cover:

  

  
Das erste ist das Cover der amerikanischen gebundenen Ausgabe, das zweite das neue Cover für das amerikanische Taschenbuch, das dritte die britische Ausgabe und das vierte (wie auch unschwer am Titel zu erkennen ist) die deutsche Ausgabe.

Also mir persönlich gefällt eindeutig das neue amerikanische Cover am besten. Es ist alles drauf, was drauf muss: wild aussehendes Pferd, Wellen, dunkle Farben für die richtige Stimmung – wirklich tolles Cover!
Aber ich finde auch das britische und das deutsche Cover sehr toll. Das britische hat ein tolles mattes Rot und auch das Pferd gefällt mir sehr gut. In dem Geschnörkel vorne sind mir gefallen mir allerdings die Herzchen nicht. Auf dem deutschen Cover gefallen mir die roten Wellen wirklich richtig gut und auch der  Titel, Rot wie das Meer, hört sich sehr gut an. Red as the Sea war übrigens ein Arbeitstitel des Buches.

Das einzige Cover, was mir also nicht so gut gefällt, ist das erste amerikanische, obwohl es eigentlich auch zur Geschichte passt. (Mädchen auf einem Pferd, düstere Farben) Trotzdem irgendwie fehlt mir dabei etwas.

Aber nun zur Abstimmung! Welches Cover gefällt euch am besten?

Rezension: Firelight – Brennender Kuss

Firelight – Brennender Kuss

von Sophie Jordan

17,95 €

Erscheinungsdatum: August 2011

Inhalt:

Jacinda birgt ein großes Geheimnis. Sie ist eine Draki und kann sich in einen Drachen verwandeln. Mit ihrem Rudel lebt sie versteckt in den Bergen, ständig in der Angst vor Drachenjägern. Jacinda ist der letzte feuerspeiende Draki und soll deshalb den zukünftigen Anführer des Rudels heiraten.
Doch dann wird sie bei einem Ausflug mit ihrer Freundin von Drachenjägern entdeckt. Doch der junge Jäger, der sie in ihrem Versteck findet, lässt sie gehen, auch wenn sie nicht versteht warum. Zurück im Dorf gibt es einen großen Aufruhr. Noch in der selben Nacht zwingt ihre Mutter sie und ihre Schwester das Dorf zu verlassen. Todunglücklich beginnt sie ein neues Leben unter den Menschen. Doch dann trifft sie ihn wieder. Will – den Jäger, der sie verschonte und verliebt sich Hals über Kopf in ihn. Doch ihre Liebe darf nicht sein.

Meine Meinung:

Firelight – wow, das Buch stand wirklich lange auf meiner Warteliste! Sobald ich das Buch dann allerdings hatte hab ich das wieder ausgeglichen indem ich es förmlich verschlungen habe. Die Idee mit den Draki fand ich wirklich interessant. Noch nie habe ich ein Buch über Menschen, die sich in Drachen verwandeln können gelesen. Manchmal ist es allerdings ein bisschen verwirrend, wenn Jacinda ein Draki ist, da sie immer noch so redet als wäre sie ein Mensch. Das heißt sie sagt weiterhin Hände, Arme, Beine, Füße und nicht zum Beispiel Klauen oder Tatzen. Auch wird nie erwähnt wie groß die Drakis eigentlich sind. Es gibt Szenen in denen man erst denkt sie hätte sich wieder zurück verwandelt. Erst später wird einem klar, dass sie das nicht getan hat. Ich hab mich öfter gefragt ob Jacinda gerade ein Mensch oder noch ein Drache ist.

Ansonsten gab es allerdings recht wenig an dem Buch auszusetzen. Die Idee mit der verbotenen Liebe zwischen Jacinda und Will ist zwar nicht gerade neu, aber wirklich gut umgesetzt. Man fiebert wirklich mit den Charakteren mit.

4 von 5 Smileys

         

Firelight – Brennender Kuss ist der erste Teil einer Trilogie. Der zweite Teil Firelight – Flammende Träne erscheint im November. Der dritte Teil ist gerade auf Englisch unter dem Titel Hidden erschienen. Ein deutsches Erscheinungsdatum steht noch nicht fest.

Rezension: Clockwork Prince von Cassandra Clare

Chroniken der Schattenjäger – Clockwork Prince

von Cassandra Clare

19,99 €

Erscheinungsdatum: August 2012

Inhalt:

Tessa hat im Londoner Institut ein neues sicheres Zuhause gefunden, doch dann droht Charlotte die Entlassung. Ohne ihren Schutz, ist Tessa dem geheimnisvollen Magister schutzlos ausgeliefert. Zusammen mit Will und Jem, muss sie versuchen das Rätsel um ihn zu lösen, bevor es zu spät ist. Denn sie haben einen Verräter in ihren Reihen.

Meine Meinung:

Nach Clockwork Angel habe ich ungeduldig auf diese Fortsetzung gewartet und sie hat mich nicht enttäuscht. Ich hatte schon immer arge Probleme damit, Cassandra Clares Bücher aus der Hand zu legen und bei diesem war es nicht anders.

Es geht genau so spannend und geheimnisvoll weiter, wie im ersten Teil.

Ich liebe Will. Ein wirklich genialer sarkastischer witziger Charaktere. Man kann sich genauso gut über ihn aufregen, wie man sich über ihn kaputt lachen kann. Auch wenn Cassandra Clare wirklich viele geniale Charaktere erschaffen hat, ist Will wahrscheinlich mein absoluter Liebling. In diesem Teil erfährt man auch einiges über Wills Vergangenheit und warum er so sarkastisch und bitter ist. Es werden so einige Geheimnisse aufgedeckt und man fängt an Will besser zu verstehen.

Es kommen allerdings auch ein paar wirklich interessante neue Figuren dazu, die Geschichte etwas aufmischen.

Wie für Cassandra Clare typisch endet das Buch mit einem Cliffhanger, der so viele Fragen aufwirft, wie noch nie. Und einen so richtig neugierig macht. Ich glaube Cassandra Clare quält ihre Leser gerne…

Wenn ihr Cassandra Clares Bücher mögt, werde ihr von Clockwork Prince nicht enttäuscht werden. Ich war begeistert.

Jetzt heißt es ungeduldig auf Clockwork Princess warten. Auf Englisch soll der dritte und letzte Band der Chroniken der Schattenjäger (auf Englisch The Infernal Devices) im März 2013 erscheinen. Das deutsche Erscheinungsdatum steht noch nicht fest.

5 von 5 Smileys!

         

Fun Fact – Die Tower Bridge, die auf dem Cover zu sehen ist, gab es zu dem Zeitpunkt, an dem Clockwork Prince spielt (1878) noch gar nicht. Wäre mir ohne den freundlichen Hinweis von Cassandra Clare auf ihrem tumblr-Account ja niemals aufgefallen, aber jetzt stört es mich irgendwie… Da wird einem erst mal klar, wie viel Recherche Cassandra Clare für diese Bücher betreiben muss.

Rezension: Die Tochter der Tryll – Verborgen

Die Tochter der Tryll – Verborgen

von Amanda Hocking

12,99 €

cbt
Inhalt:

Wendys Mutter hält sie für ein Monster. Als Wendy sechs war, versuchte sie sie umzubringen. Doch jetzt, elf Jahre später, muss Wendy erkennen, dass sie vielleicht recht hatte. Finn, ein Gesandter der Tryll, magischen Wesen, sucht sie auf und eröffnet ihr, dass sie selbst eine Tryll ist und nicht nur irgendeine. Sie ist die Tochter der Königin.

Meine Meinung:

Leider muss ich sagen, dass mich dieses Buch ziemlich enttäuscht hat. Die Idee ist eigentlich wirklich interessant, aber an der Umsetzung hapert es. Über die Tryll und ihre Fähigkeiten erfährt man leider nur sehr wenig. Es wird gesagt, dass ihre Haare und Augen immer „erdfarben“ sind und ein paar Fähigkeiten werden erwähnt, aber sie werden eigentlich nicht richtig beschrieben. Tryll sind Trolle, aber ganz anders als das, was wir uns darunter vorstellen. Aber was genau heißt das? Wie genau unterscheiden sie sich noch von Menschen? Wozu sind sie in der Lage? Wird alles leider kaum erklärt.

Manchmal schafft Amanda Hocking es auch einfach nicht, die einzelnen Szenen flüssig zu verbinden.  Es gibt Szenen die wie Lückenfüller und Mittel zum Zweck wirken.

Auch ihr Schreibstil gefällt mir nicht wirklich. Mir fehlen eindeutig Beschreibung. Oft schafft sie es nicht, die Stimmung richtig rüber zu bringen. Ich hatte das Gefühl, dass sie das zwar alles in ihrem Kopf sieht, aber es einfach nicht schafft es aufs Papier zu bringen. Hier ein Beispiel: „Blut tränkte meine Kleidung, Schmerz durchzuckte mich und ich weinte hysterisch.“ Da wusste ich einfach nicht, was ich jetzt von dieser Verletzung halten sollte. Der erste Teil klingt nach einer schweren Verletzung, doch dann kommt nur noch „und ich weinte hysterisch“, was sich dann nicht mehr wirklich schlimm anhört. Zu diesem Zeitpunkt ist Wendy erst sechs und hat sowieso den ganzen Prolog lang geheult und Wutanfälle gehabt, weil ihr etwas nicht gepasst hat. Später erfährt man, dass sie mit sechzig Stichen genäht werden musste. So hört es sich aber wirklich nicht an. Das passiert leider sehr, sehr oft. Bei einem Ballkleid hätte ich gerne mehr Beschreibung als blau und schlicht. Auch bei Charakterbeschreibungen kommt oft nur Haarfarbe, Augenfarbe, attraktiv.

Alles in allem muss ich also leider sagen, dass mich das Buch auf ganzer Linie enttäuscht hat. Plot und Charaktere sind flach und vorhersehbar. Wendy sammelt im Laufe des Buches haufenweise Verehrer, obwohl sie eine unglaubliche Zicke ist. Auch die Beziehungen zwischen den Charakteren werden nicht richtig aufgebaut. Wie zum Beispiel zwischen ihr und dem Jungen, in den sie verliebt ist. ( will hier natürlich nichts verraten, falls ihr das Buch noch lesen wollt. Und falls ihr das gerade lest und ein Amanda Hocking Fan seid, dann tut es mir wirklich leid, aber das ist eben meine ehrliche Meinung. Ich will hier niemanden beleidigen, aber das Buch hat mir eben einfach nicht gefallen. Wenn ihr Amanda Hocking toll findet ist das okay. Aus irgendeinem Grund muss sie ja erfolgreich geworden sein. ) Immer wenn Wendy und besagter Junge miteinander reden streiten sie entweder oder er erklärt ihr irgendwas. Trotzdem sind sie unglaublich ineinander verliebt, obwohl sie nicht zusammen sein dürfen. Er versucht sich von ihr fernzuhalten, kann aber nicht, sie will am liebsten mit ihm durchbrennen. Das war mir einfach viel zu viel Drama.

Eigentlich hatte ich gehofft ein Amanda-Hocking-Buch mit einer neuen, frischen Idee würde mir gefallen, aber leider wurde ich enttäuscht. Trotzdem war die Story interessant genug, dass ich weiterlesen wollte, wenn auch vielleicht nur um zu sehen, ob es nicht doch noch besser wird.

Deswegen gibt es  zwei Smileys.

         

Die Tochter der Tryll – Verborgen ist der erste Teil einer Trilogie. Der zweite Teil Entzweit erscheint heute(24. September), der dritte Band Vereint am 22.Oktober.