Coververgleich: Hex Hall – Wilder Zauber

Im heutigen Coververgleich gehts um das Buch Hex Hall – Wilder Zauber von Rachel Hawkins, zu dem ihr hier eine Rezension findet.

Folgende Cover stehen zur Auswahl:

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Rezension: Die Seelen der Nacht

Die Seelen der Nacht

von Deborah Harkness

erschienen: 26.9.2011

19,99€

Inhalt:

Diana Bishop ist Historikerin. Und sie ist gleichzeitig eine Hexe. Schon seit ihrer Kindheit weiß sie, dass es Hexen, Vampire und Dämonen gibt. Seit ihre Eltern auf mysteriöse Weise in Afrika ums Leben kamen, als Diana noch ein Kind war, versucht sie ihre Herkunft zu verleugnen. Doch als ihr das Ashmole-Manuskript bei ihrer Arbeit zufällig in die Hände fällt, kann sie das, was sie ist, nicht länger vor sich selbst verleugnen, denn plötzlich sind andere Hexen, Dämonen und Vampire hinter ihr her. Gleichzeitig tritt der Vampir Matthew in ihr Leben, der sie vor dem Angriff eines Hexers beschützt. Auch wenn die beiden sich zuerst überhaupt nicht leiden können – schließlich gehören sie Spezies an, wie sie unterschiedlicher nicht sein könnten und zusätzlich ist Matthew 1500 Jahre alt – wie das Leben so spielt, verlieben sie sich ineinander. Fortan kämpfen Matthew und Diana gemeinsam gegen Mächte, deren Größe sie nicht einmal ahnen…

Meine Meinung:

Was ich kurz sagen muss, bevor ich zu meinem Hauptkritikpunkt komme, dass es interessant ist, dass der Anfang des Buches so überhaupt nichts damit zu tun hat, wie die Geschichte letztendlich erzählt wird. Wenn das Absicht ist, dann ist es ziemlich gut gemacht, ansonsten verwirrt es: Dianas Beruf – Historikerin – hat eigentlich nichts weiter mit der Geschichte zu tun, als dass sie das geheime Manuskript dadurch findet und sich durch ihre geschichtliche Neugier oft in Teufels Küche bringt.

Doch was ich eigentlich mit drei Ausrufezeichen zu sagen habe: Im Grunde ist die Seelen der Nacht Twilight für Erwachsene. Okay, sie ist eine Hexe – aber eigentlich spielt das zumindest meinem Empfinden nach in der Geschichte jetzt nicht die große Rolle, obwohl es durchaus erzählt wird. Folgende Punkte sind mir ins Auge gefallen, insbesondere, weil ich irgendwann echt darauf geachtet habe:

– Der Vampir beschützt sie immer wieder, während sie einerseits das arme, hilflose Mädchen gibt und andererseits auch öfters einfach nicht das macht, was er sagt und sich dadurch in Gefahr bringt.

– Sie wird von den bösen Vampiren entführt, die aus ITALIEN kommen und von ihm und seiner Vampirmama befreit.

– Im Mittelpunkt steht diese ganze „Oh mein Gott wir können nicht zusammen sein weil ich dir wehtun könnte und das mein Leben zerstören würde blablabla“, das manchen Lesern vielleicht auch schon merkwürdig bekannt vorkommt. Herrgott nochmal! Die Tussi ist eine Hexe, hätte ich manchmal am liebsten die Figuren angebrüllt 😀 kann man nicht verlangen, dass sie sich selber wehren kann, wenn er sie angreift?? Anscheinend ja nicht.

Fazit: Das Buch ist eigentlich schon ziemlich gut, aber ich hatte nicht wirklich Lust darauf, eine Art Twilight für Erwachsene zu lesen, mit dem Highlight, dass statt Wölfen Hexen vorkommen. Für diejenigen, die eine süße Liebesgeschichte mit ein bisschen Fantasy-Action mögen, ist das Buch allerdings echt empfehlenswert, da der Schreibstil ziemlich schön ist.

(Ja, okay, ich bin mittlerweile ein Twilight-Hasser. Muss an den Filmen liegen. Ansonsten wäre die Bewertung sicherlich viel besser ausgefallen 😉 )

  

Rezension: Vampire Academy – Blutsschwestern

Vampire Academy – Blutsschwestern

von Richelle Mead

Lyx-Verlag

12,95€

Inhalt:

Die Geschichte beginnt damit, dass die zwei Mädchen Lissa und Rose auf der Flucht aus ihrer Schule, der Schule St. Vladimir, geschnappt und dorthin zurückgebracht werden. Davor waren sie zwei ziemlich beliebte Mädchen, jetzt sind sie Außenseiter. Der toughen Rose, einem Dhampir – eine Kreuzung aus Mensch und Moroi, also einem Vampir – macht das viel weniger aus als ihrer Freundin LIssa. LIssa entstammt einer der zwölf königlichen Moroifamilien und hat daher eigentlich sehr hohes Ansehen, was durch ihre Flucht mit ihrer besten Freundin allerdings stark gemindert wurde. Seit jeher herrscht zwischen Moroi und Dhampiren eine enge Verbindung. Die Dhampire sind die Wächter der Moroi, jeder Dhampir wird einem Moroi als Beschützer zugeteilt. Obwohl noch nichts offiziell ist, sieht sich Rose seit Ewigkeiten als Beschützerin ihrer Freundin. Sie hat ständig ein Auge auf LIssa, auch wenn das bedeutet, ihre eigenen Bedürfnisse zurückzustellen. Das stellt sich bald auch als nötig heraus, denn in der Schule gehen seltsame Dinge vor sich. Anschläge geschehen, die sich alle gegen Lissa richten…

Meine Meinung:

Grundsätzlich hat mir das Buch und die Geschichte gefallen. Dass es nicht nur die Moroi, also „richtige“ Vampire gibt, sondern auch Halbvampire, ist mal was Anderes und die Idee finde ich gut. Aber – jetzt kommt das große Aber: Obwohl der Schreibstil des Buches recht spannend ist, fehlt dem Ganzen doch noch ein wenig. Ein großes Manko fand ich, dass an vielen Stellen ziemlich kryptische Andeutungen gemacht wurden, die allerdings die Spannung nicht geweckt haben, sondern viel eher den Eindruck vermittelt haben, dass man die Antwort auf die Fragen oder versteckten Hinweise bereits kennen sollte. Beim Lesen fühlte ich mich teilweise, als würde ich den zweiten Band einer Serie lesen, ohne den ersten zu kennen – obwohl „Blutsschwestern“ der erste Teil der Vampire Academy – Reihe ist. An vielen Stellen fehlte einfach die genauere Erklärung der Geheimnisse – ohne sie aufzudecken natürlich. Auch das ganze Verhalten von Moroi und Dhampiren fand ich grundsätzlich spannend, aber nicht genug geschildert. Auch über die genauen Gründe von Lissas und Roses Verschwinden erfährt man nicht wirklich ausreichend viel. Was ich ebenfalls merkwürdig fand war, dass beinahe alle Charaktere, Orte usw russische Namen haben – ohne Erklärung, was dahinter steckt! Kurz wird erwähnt, dass es in Sibirien viele Vampire gibt, aber die Geschichte spielt in den USA und die ganzen osteuropäischen Namen verwirren doch stark.

ANMERKUNG: Ich hab diese Rezension geschrieben, als ich mit dem Lesen noch nicht ganz fertig war (jah, ich weiß, Schande über mich). Deswegen muss ich mich korrigieren – einige der unerklärlichen Rätsel wurden tatsächlich aufgelöst! Das und der gute Schreibstil hat jetzt dazu geführt, dass mir das Buch letztendlich viel besser gefallen hat, als ich ursprünglich dachte.

Deshalb gibt es folgende Bewertung: 4/5 Smileys!

 

 

 

 

Rezension: Pretty little liars – Unschuldig

Pretty little liars – Unschuldig

von Sara Shepard

7,95 €

Inhalt:

Früher waren Aria, Emily, Spencer und Hanna beste Freundinnen, zusammengehalten von der „Anführerin“ ihrer Mädchenclique: die gutaussehende, brilliante, intelligente – perfekte – Alison. Doch nachdem Alison verschwunden ist und für vermisst erklärt wurde, haben die ehemaligen Freundinnen sich plötzlich nicht mehr viel zu sagen. Drei Jahre danach lebt jede von ihnen ihr eigenes Leben: Hanna mausert sich vom pummeligen No Name zum absoluten It-Girl, Spencer ist ehrgeiziger denn je und verfolgt bereits College-Pläne, Aria kehrt frisch aus Island zurück, wohin sie kurz nach Alis Verschwinden mit ihrer Familie gezogen ist und Emily ist erfolgreiche Schwimmerin. Doch hinter den Fassaden der reichen Kleinstadt Rosewood sieht es ganz anders aus. Auf einmal bekommen alle vier Mädchen seltsame Nachrichten. Drohnachrichten, unterzeichnet mit einem schlichten „A.“  Mit Informationen, die ihre innigsten Geheimnisse betreffen und von denen nur eine wissen kann – Alison…

Meine Meinung:

Selten habe ich ein Buch gelesen, das ich so schnell auch schon wieder ausgelesen hatte. Pretty little liars schlägt einen dermaßen in den Bann, dass man gar nicht mehr mit dem Lesen aufhören kann. Die Geschichte der ehemaligen Freundinnen und Alisons Verschwinden klingen zuerst ganz harmlos, doch bald soll sich herausstellen, dass noch viel mehr dahinter steckt, als die vier Mädchen ahnen. Spannungsfaktor garantiert, besonders als A.s Drohmessages auftauchen. Man wird hineingezogen in einen Strudel aus Spannung und Verwirrung und erlebt nebenbei noch das alltägliche Leben der wohlhabenden Bürger von Rosewood und die ganz persönlichen Probleme der Mädchen – die A. ihnen ständig unter die Nase reibt. Ein Zittern und Warten beginnt… Ein Warten auf die nächsten Bände 😀

     

für alle, die dem A-Team beitreten wollen:

Von der Buchreihe „Pretty little liars“ sind bereits acht Bände auf Deutsch erschienen. Eine Übersicht dazu findet ihr hier.

In den USA läuft bereits die dritte Staffel PLL im Fernsehen. Wann die Serie in Deutschland ausgestrahlt wird, ist noch nicht bekannt.

Rezension: Hex Hall – Wilder Zauber

Hex Hall – Wilder Zauber

von Rachel Hawkins

9,95 €

Inhalt:

Wegen eines missglückten Liebeszaubers wird die 16-jährige Sophie Mercer auf das Internat Hecate Hall, von seinen Bewohnern nur Hex Hall genannt, verbannt. Das Internat ist Wohnort und Ausbildungsstätte für junge Prodigien, Hexen bzw Hexer, Werwölfe, Feen und auch einen Vampir. Gleich zu Anfang macht sich Sophie bei ihren Mitschülern unbeliebt, indem sie sich mit Jenna, ihrer Mitbewohnerin anfreundet – ausgerechnet dem Vampirmädchen, das von allen ausgegrenzt wird. Auch zu Archer, dem Mädchenschwarm der Schule, fühlt Sophie sich sofort hingezogen. Doch plötzlich werden einige Schüler angegriffen, sie haben seltsame Bisswunden. Steckt etwa Jenna dahinter? Als Sophie von Elodie, quasi dem weiblichen Gegenstück zu Archer, und ihren Freundinnen eingeladen wird, einem magischen Zirkel beizutreten, entfesseln die Mädchen größere Mächte, als sie tatsächlich bewältigen können…

Meine Meinung:

Zugegeben, ich hatte einige Vorurteile. Jugendbücher, die in Zauberinternaten spielen und in denen es um Hexen, Werwölfe und Vampire geht, sind doch fast immer gleich. Allerdings hat Hex Hall – Wilder Zauber mich positiv überrascht! Der Schreibstil des Buches ist spannend und gleichzeitig humorvoll. Man wird in Sophies neue Welt gezogen, in der sie nur widerstrebend gelandet ist und man verfolgt ihr neues Leben auf dieser Schule beinahe so, als wäre man selber dort 😉 Auch, dass die Liebesgeschichte zwischen Archer und Sophie – wer hätte es gedacht – eine ziemlich andere Wendung nimmt, als man es erwartet, hat mich positiv überrascht. Generell hat mir sehr gut gefallen, dass es nicht so hundertprozentig vorauszusehen war, was als nächstes passiert. Auch die verborgenen Kulte und die „Bösen“ im Roman sind spannend dargestellt. „Eine Mischung aus Harry Potter und House of Nights“ – dieses Zitat hat eindeutig recht (und die Mischung ist sogar noch super gelungen!)

   

Mehr davon?

Es sind bereits Teil 2 – Hex Hall – Dunkle Magie – und Teil 3 – Hex Hall – Dämonenbann – erschienen

Rezension: Gossip Girl – Es kann nur eine geben

Gossip Girl – Es kann nur eine geben

von Cecily von Ziegesar

Erscheinungsdatum: 2011

9,95€

Inhalt:

Nachdem der Rest der bekannten Gossip-Girl-Clique, Serena, Blair & co, die Welt unsicher macht, wird es nicht etwa langweilig auf der Upper East Side, nein. Neue Gesichter tauchen in der Stadt auf, pünktlich zum neuen Schuljahr: Die Carlyles aus Nantucket, bestehend aus Mutter Edie, einer alternativen alleinerziehenden Hippiemutter und den Drillingen Avery, die unangefochtene Shopping Queen, der Ansehen wichtiger ist als alles andere, der süße Owen, auf den alle Mädels fliegen, der aber nur „der einen“ nachweint – einem One Night Stand am Strand mit einer Unbekannten, und schließlich Baby, die aus Prinzip gegen alles ist, was mit New York zu tun hat.

Wenn doch das Leben in der Großstadt so einfach wäre. Am ersten Tag kriegt sich Avery mit Jack in die Haare, die mittlerweile den Platz von Queen B eingenommen hat und die Constance Billard School regiert. Owen findet zufällig in der großen, weiten Stadt seine Angebetete wieder, die aber leider nicht ganz so Single ist, wie er es gerne hätte und Baby bekommt durch ihre Trotzhaltung ganz schön Stress. Und natürlich wacht über all dem Gossip Girl, die Unbekannte, die jeden Schritt von jedem auf der Upper East Side genauestens verfolgt…

Meine Meinung:

Für mich, die ein Riesenfan von Cecily von Ziegesars Büchern ist, setzt der Teil 12 der Gossip-Girl Reihe die Tradition des guten und spannenden Schreibstils fort. Man vermisst die alten Charaktere nicht wirklich, die neuen sind ebenfalls sehr interessant und alle gut beschrieben. Ich persönlich liebe Gossip Girls ironische, lustige und spannung weckende Kommentare, die immer zwischen den Seiten einfließen. Die Story ist zwar, zugegeben, nicht gerade tiefgründig. Aber wer Geschichten über High Society Kids und deren alltägliche Probleme liebt, für den sind die Gossip Girl Bücher genau richtig! Für mich gehört Gossip Girl zu den Büchern, die man anfängt und in einem Rutsch durchlesen muss! (und auch kann 😉 )

 

   

 

5 von 5 Smileys!!

 

Rezension: Zerbrechlich

Zerbrechlich

von Jodie Picoult

Bastei Lübbe

19,99 €

Erscheinungsdatum: 1.10.2010

Inhalt:

Willow ist das lang ersehnte Kind von Charlotte und Sean O’Keefe. Doch sie kommt mit einem während der Schwangerschaft entdeckten genetischen Defekt zur Welt, der „Osteogenesis imperfecta“ oder auf Deutsch Glasknochenkrankheit. Bei jeder noch so kleinen Berührung kann es passieren, dass sie sich sämtliche Knochen bricht und es sogar lebensgefährlich werden kann. Hätte man Willows Krankheit schon viel früher entdecken können, sodass ihre Eltern die Möglichkeit einer Abtreibung gehabt hätten? Diese Frage steht plötzlich im Raum. Obwohl die O’Keefes ihre jüngere Tochter lieben, fordern Willows Behandlungen und Krankenhausaufenthalte immer häufiger Kraft – und natürlich auch Geld. Geld, das die Familie nicht ausreichend hat. Daher stürzt sich Mutter Charlotte wie wild in die Klage gegen die Gynäkologin, die die Krankheit schon früher hätte erkennen können – ihrer Meinung nach. Der Haken an der Sache: Die Ärztin, die Willow damals auf die Welt geholt hat, ist Charlottes langjährige beste Freundin…

Meine Meinung:

Wieder einmal ein sehr gelungenes Buch von Jodie Picoult nach alter Manier: Die verschiedenen beteiligten Personen erzählen ihre eigene Sicht, wobei sie alle ihre Worte an Willow richten. Sprechen z.B. die Eltern davon, dass sie ihr etwas Bestimmtes mitgeteilt haben, steht immer geschrieben: „Wir sagten dir…“ Das hat mir gut gefallen. Auch der relativ ungewöhnliche Fakt, dass jeder der Charaktere in einer anderen Schriftart erzählt, macht die Geschichte abwechslungsreich und interessant.

Das Schicksal der kleinen Willow berührt einen von der ersten Seite an. Sie beschwert sich nie, auch wenn sie große Schmerzen leidet. Man schließt sie sofort in sein Herz, auch wegen der Millionen nutzloser Fakten, die sie trotz ihrer erst fünf Jahre zum Besten gibt. Auch in ihre Schwester
Amelia, die versteht, dass Willow Vorrang hat und sich trotzdem ausgegrenzt fühlt, kann man sich gut hineinversetzen, wie eigentlich in jeden Charakter der Geschichte. Erneut spinnt Jodie Picoult Schicksale zusammen, von denen man vielleicht nicht gedacht hätte, dass sie miteinander in Bezug stehen.

Ein rundum „perfektes“ Buch 😉