Rezension: Grischa – Goldene Flammen

Grischa – Goldene Flammen

von Leigh Bardugo

17,99 €

Carlsen

Erscheinungsdatum:

Inhalt:

Alina ist Kartografin in der Armee des Zaren. Bei einem Überfall rettet sie ihrem besten Freund Maljen auf unbegreifliche Weise das Leben. Plötzlich steht sie im Mittelpunkt der Aufmerksamkeit und wird zum mächtigsten Grischa in die Lehre geschickt. Er wird von allen nur der Dunkle genannt. Obwohl Maljen sie eindringlich vor ihm warnt, fühlt sie sich doch unglaublich zu ihm hingezogen.

Meine Meinung:

Nachdem das Buch sehr spannend anfängt, zieht es sich dann leider etwas. Es wird nicht direkt langweilig, aber irgendwie fragt man sich nach den ersten hundertfünfzig Seiten, was eigentlich bisher passiert ist. Nicht viel. Erst nach der ersten Hälfte des Buches kommt mehr Action in die Sache.

Irgendwie fällt es mir schwer, viel über Grischa zu sagen. Das Buch war nicht schlecht, aber es hat mich auch nicht umgehauen. Es gab kaum besonders gute oder schlechte Szenen, die mir aufgefallen sind. Ein paar Dinge waren etwas zu flach und offensichtlich, aber andererseits war das System der Grischa sehr interessant erklärt und gut durchdacht. Grischa – Goldene Flammen ist ein netter Fantasyroman, aber eigentlich nichts besonderes.

Ich weiß ehrlich gesagt nicht so genau, wie es nach dem Ende im zweiten Band weitergehen soll, aber ich bin gespannt.
3 von 5 Smileys für Grischa – Goldene Flammen

           

Grischa – Goldene Flammen ist der erste Teil einer Trilogie.

Danke an Buchbotschafter für das Leseexemplar.

Rezension: Firelight – Brennender Kuss

Firelight – Brennender Kuss

von Sophie Jordan

17,95 €

Erscheinungsdatum: August 2011

Inhalt:

Jacinda birgt ein großes Geheimnis. Sie ist eine Draki und kann sich in einen Drachen verwandeln. Mit ihrem Rudel lebt sie versteckt in den Bergen, ständig in der Angst vor Drachenjägern. Jacinda ist der letzte feuerspeiende Draki und soll deshalb den zukünftigen Anführer des Rudels heiraten.
Doch dann wird sie bei einem Ausflug mit ihrer Freundin von Drachenjägern entdeckt. Doch der junge Jäger, der sie in ihrem Versteck findet, lässt sie gehen, auch wenn sie nicht versteht warum. Zurück im Dorf gibt es einen großen Aufruhr. Noch in der selben Nacht zwingt ihre Mutter sie und ihre Schwester das Dorf zu verlassen. Todunglücklich beginnt sie ein neues Leben unter den Menschen. Doch dann trifft sie ihn wieder. Will – den Jäger, der sie verschonte und verliebt sich Hals über Kopf in ihn. Doch ihre Liebe darf nicht sein.

Meine Meinung:

Firelight – wow, das Buch stand wirklich lange auf meiner Warteliste! Sobald ich das Buch dann allerdings hatte hab ich das wieder ausgeglichen indem ich es förmlich verschlungen habe. Die Idee mit den Draki fand ich wirklich interessant. Noch nie habe ich ein Buch über Menschen, die sich in Drachen verwandeln können gelesen. Manchmal ist es allerdings ein bisschen verwirrend, wenn Jacinda ein Draki ist, da sie immer noch so redet als wäre sie ein Mensch. Das heißt sie sagt weiterhin Hände, Arme, Beine, Füße und nicht zum Beispiel Klauen oder Tatzen. Auch wird nie erwähnt wie groß die Drakis eigentlich sind. Es gibt Szenen in denen man erst denkt sie hätte sich wieder zurück verwandelt. Erst später wird einem klar, dass sie das nicht getan hat. Ich hab mich öfter gefragt ob Jacinda gerade ein Mensch oder noch ein Drache ist.

Ansonsten gab es allerdings recht wenig an dem Buch auszusetzen. Die Idee mit der verbotenen Liebe zwischen Jacinda und Will ist zwar nicht gerade neu, aber wirklich gut umgesetzt. Man fiebert wirklich mit den Charakteren mit.

4 von 5 Smileys

         

Firelight – Brennender Kuss ist der erste Teil einer Trilogie. Der zweite Teil Firelight – Flammende Träne erscheint im November. Der dritte Teil ist gerade auf Englisch unter dem Titel Hidden erschienen. Ein deutsches Erscheinungsdatum steht noch nicht fest.

Rezension: Die Tochter der Tryll – Verborgen

Die Tochter der Tryll – Verborgen

von Amanda Hocking

12,99 €

cbt
Inhalt:

Wendys Mutter hält sie für ein Monster. Als Wendy sechs war, versuchte sie sie umzubringen. Doch jetzt, elf Jahre später, muss Wendy erkennen, dass sie vielleicht recht hatte. Finn, ein Gesandter der Tryll, magischen Wesen, sucht sie auf und eröffnet ihr, dass sie selbst eine Tryll ist und nicht nur irgendeine. Sie ist die Tochter der Königin.

Meine Meinung:

Leider muss ich sagen, dass mich dieses Buch ziemlich enttäuscht hat. Die Idee ist eigentlich wirklich interessant, aber an der Umsetzung hapert es. Über die Tryll und ihre Fähigkeiten erfährt man leider nur sehr wenig. Es wird gesagt, dass ihre Haare und Augen immer „erdfarben“ sind und ein paar Fähigkeiten werden erwähnt, aber sie werden eigentlich nicht richtig beschrieben. Tryll sind Trolle, aber ganz anders als das, was wir uns darunter vorstellen. Aber was genau heißt das? Wie genau unterscheiden sie sich noch von Menschen? Wozu sind sie in der Lage? Wird alles leider kaum erklärt.

Manchmal schafft Amanda Hocking es auch einfach nicht, die einzelnen Szenen flüssig zu verbinden.  Es gibt Szenen die wie Lückenfüller und Mittel zum Zweck wirken.

Auch ihr Schreibstil gefällt mir nicht wirklich. Mir fehlen eindeutig Beschreibung. Oft schafft sie es nicht, die Stimmung richtig rüber zu bringen. Ich hatte das Gefühl, dass sie das zwar alles in ihrem Kopf sieht, aber es einfach nicht schafft es aufs Papier zu bringen. Hier ein Beispiel: „Blut tränkte meine Kleidung, Schmerz durchzuckte mich und ich weinte hysterisch.“ Da wusste ich einfach nicht, was ich jetzt von dieser Verletzung halten sollte. Der erste Teil klingt nach einer schweren Verletzung, doch dann kommt nur noch „und ich weinte hysterisch“, was sich dann nicht mehr wirklich schlimm anhört. Zu diesem Zeitpunkt ist Wendy erst sechs und hat sowieso den ganzen Prolog lang geheult und Wutanfälle gehabt, weil ihr etwas nicht gepasst hat. Später erfährt man, dass sie mit sechzig Stichen genäht werden musste. So hört es sich aber wirklich nicht an. Das passiert leider sehr, sehr oft. Bei einem Ballkleid hätte ich gerne mehr Beschreibung als blau und schlicht. Auch bei Charakterbeschreibungen kommt oft nur Haarfarbe, Augenfarbe, attraktiv.

Alles in allem muss ich also leider sagen, dass mich das Buch auf ganzer Linie enttäuscht hat. Plot und Charaktere sind flach und vorhersehbar. Wendy sammelt im Laufe des Buches haufenweise Verehrer, obwohl sie eine unglaubliche Zicke ist. Auch die Beziehungen zwischen den Charakteren werden nicht richtig aufgebaut. Wie zum Beispiel zwischen ihr und dem Jungen, in den sie verliebt ist. ( will hier natürlich nichts verraten, falls ihr das Buch noch lesen wollt. Und falls ihr das gerade lest und ein Amanda Hocking Fan seid, dann tut es mir wirklich leid, aber das ist eben meine ehrliche Meinung. Ich will hier niemanden beleidigen, aber das Buch hat mir eben einfach nicht gefallen. Wenn ihr Amanda Hocking toll findet ist das okay. Aus irgendeinem Grund muss sie ja erfolgreich geworden sein. ) Immer wenn Wendy und besagter Junge miteinander reden streiten sie entweder oder er erklärt ihr irgendwas. Trotzdem sind sie unglaublich ineinander verliebt, obwohl sie nicht zusammen sein dürfen. Er versucht sich von ihr fernzuhalten, kann aber nicht, sie will am liebsten mit ihm durchbrennen. Das war mir einfach viel zu viel Drama.

Eigentlich hatte ich gehofft ein Amanda-Hocking-Buch mit einer neuen, frischen Idee würde mir gefallen, aber leider wurde ich enttäuscht. Trotzdem war die Story interessant genug, dass ich weiterlesen wollte, wenn auch vielleicht nur um zu sehen, ob es nicht doch noch besser wird.

Deswegen gibt es  zwei Smileys.

         

Die Tochter der Tryll – Verborgen ist der erste Teil einer Trilogie. Der zweite Teil Entzweit erscheint heute(24. September), der dritte Band Vereint am 22.Oktober.

Rezension: Elfenbann

Elfenbann

von Aprilynne Pike

16,99 €

cbj

Erscheinungsdatum: 17.04.12

Inhalt:

Laurel ist mehr als überrascht, als am ersten Schultag plötzlich Tamani an ihrer Schule auftaucht. Als Schüler, um sie zu beschützen. Doch nicht nur Laurels Freund David hat Probleme mit seinem Konkurrenten, auch Laurel ist sich ihrer Gefühle nicht mehr sicher. Für wen wird sie sich entscheiden?
Doch das ist nicht Laurels einziges Problem. Die neue Schülerin aus Japan, Yuki, birgt ein Geheimnis. Doch welches?

Meine Meinung:

Das erste was mir zu Elfenbann einfällt ist, dass es in der Geschichte eine Yasmine in der gleichen außergewöhnlichen Schreibweise gibt, wie unsere Yasmine von Buchophil (Endyara). Das ist zwar ganz nett, sagt aber nicht viel darüber aus, ob ihr das Buch kaufen solltet oder nicht. Also kommen wir lieber dazu.

Nachdem mir die ersten beiden Bände der Reihe sehr gut gefallen haben, musste ich natürlich auch den dritten Band haben. Auch der dritte Band war alles andere als eine Enttäuschung. Es geht genau so spannend weiter, wie in den vorherigen Büchern. Das Tamani jetzt mit Laurel zur Schule geht, verändert die Situation, aber mir hat das gut gefallen. Manchmal sind David und Tamani in ihrem Konkurrenzkampf etwas nervig, aber meistens sind gerade diese Szenen ziemlich witzig. Dank Tams losem Mundwerk. Auch wirklich witzig ist, wie er versucht sich an das menschliche Leben zu gewöhnen. Mein Lieblingsstelle im ganzen Buch ist wohl die, an der Tamani Laurel erklärten will, wie ein IPhone funktioniert. (Ja, Tam hat jetzt ein IPhone und Laurel ist deswegen eifersüchtig.)

Leider gibt es in diesem Teil nicht so viele Szenen in Avalon, da sich das meiste an Laurels Schule abspielt. Da meine beiden Lieblingscharaktere ( Tamani und Shar) allerdings dorthin umgezogen sind, macht mir das eigentlich nicht so viel aus.

Noch eine Kleinigkeit, die mir wirklich gut gefallen hat, war die Bedeutung von Yukis Namen. Wen das interessiert, kann die Bedeutung gerne Googlen, aber Achtung! Es ist ein Spoiler! Vielleicht solltet ihr das also lieber erst tun, wenn ihr das Buch gelesen habt. Zufälligerweise ist yuki eins der maximal zehn japanischen Wörter, die ich kenne, weswegen ich mich von Anfang an gefragt habe, ob der Name Zufall oder Absicht ist. Er ist Absicht.

Alles in allem hat mir Elfenbann sehr gut gefallen. Die Geschichte ist spannend und nicht vorhersehbar. Es werden einige Dinge offenbart, mit denen man nie gerechnet hätte. Jedem, der die ersten zwei Bücher bereits gelesen hat, kann ich diese Fortsetzung nur empfehlen. Alle, die die Reihe noch nicht kennen, sollten sie sich mal angucken. Sie gehört definitiv zu meinen Lieblingsbüchern.

4 von 5 Smileys!

         

Elfenbann ist der dritte Teil einer vierteiligen Reihe. Der erste Teil ist Elfenkuss, der zweite Elfenliebe. Der vierte Teil ist bisher nur auf Englisch erschienen und heißt Destined.

Rezension: Göttlich verloren

Göttlich verloren

von Josephine Angelini

19,95 €

Dressler

Erscheinungsdatum: Mai 2012

Achtung! Enthält Spoiler für den ersten Teil!

Inhalt:

Jede Nacht verbringt Helen in der Unterwelt, auf der Suche nach den Furien. Sie ist die einzige, die den Fluch, der auf den Häusern liegt, brechen kann. Doch Helen ist erschöpft. Nachts bekommt sie keine Ruhe, tagsüber sucht sie mit Cassandra nach Möglichkeiten die Furien zu finden und seit sie weiß, dass Lucas ihr Cousin ist, läuft es zwischen den beiden alles andere als gut. Doch dann trifft sie in der Unterwelt Orion, der ihr helfen will. Werden die beiden es schaffen die Furien zu finden?

Meine Meinung:

Am Anfang fand ich die Erzählungen von Helens Reisen in die Unterwelt etwas verwirrend. Sie wirkten irgendwie so zusammenhangslos und passten nicht richtig in den Verlauf der Geschichte. Doch das waren nur ein paar kurze Abschnitte, dann lief wieder alles zusammen und ich war vollkommen zufrieden. Genau wie den ersten Teil konnte ich Göttlich verloren auch nur sehr schwer aus der Hand legen. Josephine Angelini hat einen schönen, flüssigen Schreibstil. Wie im ersten Teil, wird meistens aus Helens Sicht erzählt, aber manchmal wechselt die Perspektive auch, was mir sehr gut gefallen hat. So erklärt sie alles, was Helen selbst im Moment noch nicht weiß, gibt dem Leser die Informationen, die er braucht und macht alles noch viel spannender.

Noch eine kleine Sache, die mir nicht gefiel war Helens Spitzname für Orion, bevor sie seinen Namen erfuhr. Im Englischen sagt sie „Haircut“, weil sie meint, er müsste dringend zum Friseur. Ich hab keine Ahnung, was sie im Deutschen sagt, aber es kann nicht viel besser sein. Gott sei Dank erfährt sie seinen Namen doch ziemlich schnell und das hört auf. Orion selbst ist ein Charaktere, der mir sehr gut gefällt, auch wenn seine Komplexe mir manchmal auf die Nerven fallen.

Außer diesen paar Kleinigkeiten, gab es eigentlich nichts auszusetzen. Im Gegenteil. Göttlich verloren ist eine sehr gelungene Fortsetzung zu Göttlich verdammt, die unglaublich neugierig auf den dritten und letzten Teil macht.

4 von 5 Smileys!

         

Göttlicher verloren ist der zweite Teil einer Trilogie. Der erste Teil heißt Göttlich verdammt. Der dritte Teil – Göttlich verliebt – erschein im Mai 2013.

Rezension: Im Schatten des Mondlichts – Das Erwachen

Im Schatten des Mondlichts – Das Erwachen

von J.J. Bidell

4,99€ (nur als Ebook erhältlich)

Inhalt:

Nach jede Menge Absagen bekommt Naomi Roberts endlich die Chance für ein Auslandssemester nach Maine zu gehen. Nicht ihr Traumziel, aber immerhin. Doch ihre Großmutter will nicht das sie geht und weiht sie schließlich in ein Geheimnis ein, das sie jahrzehnte lang gehütet hat: Naomis Urgroßmutter war ein Katzenmensch und verwandelte sich bei Vollmond in einen Panther. Naomi tut das als Unsinn ab und fliegt nach Maine, wo sie das nicht nur schnell Freunde findet, sondern sich auch zum ersten Mal richtig verliebt. Doch Naomi fühlt sich beobachtet. Kann es sein, dass ihre Großmutter recht hatte? Ist Naomi vielleicht sogar selbst ein Katzenmensch?

Meine Meinung:

Ich muss ehrlich zugeben, dass ich am Anfang nicht wirklich begeistert war. Naomis Abreise und ihre erste Zeit in Maine zogen sich. Die Sorge von Naomis Großmutter wirkte wirklich übertrieben. Mit ihrer Geschichte über die Katzenmenschen kratzte sie irgendwie nur an der Oberfläche und zog mich nicht wirklich in ihren Bann. Die Liebesgeschichte zwischen Naomi und Roman war zwar ganz nett, riss mich aber auch nicht wirklich vom Hocker. Versteht mich nicht falsch, ich fand den Anfang nicht schlecht. Mir fehlte nur irgendwie das Fantasy-Element. Das berühmte „gewisse Etwas“. Nach Leandras (Naomis Großmutter) Enthüllung, ging es erst mal eine ganze Weile lang kaum noch um die Katzenmenschen. Sicher, Naomis neues Leben musste erst noch erzählt und ihre Beziehung zu Roman aufgebaut werden, doch ich fand es sehr schade, dass die Katzenmenschen erst viel später wieder ins Spiel kamen.

Doch dann kam endlich der Moment, in dem sich alles änderte: Naomis erste Verwandlung in einen Panther! Endlich erfuhr man mehr über die Katzenmenschen und Naomis Fähigkeiten. Endlich kam Spannung und Action in die Geschichte! Die diffuse Bedrohung und Naomis Gefühl, ständig verfolgt zu werden, wurden real. Alles, was am Anfang wie Zufall wirkte, bekam plötzlich Bedeutung und Zusammenhänge, die man nie erwartet hätte erschlossen sich. In diesem Buch ist nichts so, wie es am Anfang scheint und dafür war ich verdammt dankbar! Die zweite Hälfte des Buch habe ich in einem Rutsch durchgelsen, so gefesselt war ich! Als ich fertig war, hatte ich fast schon wieder vergessen, dass mir der Anfang nicht so gut gefallen hatte.

 So schaffte J.J. Bidell es doch noch meine Meinung über Im Schatten des Mondlichts – Das Erwachen vollkommen zu ändern! Ich habe es noch nie erlebt, dass sich meine Meinung über ein Buch während des Lesens so stark veränderte.

Frei nach dem Motto „Der erste Eindruck ist der wichtigste, aber der letzte ist der bleibende“, vergebe ich deshalb auch 4 von 5 Smileys!

         

Was lernen wir daraus? Niemals ein Buch frühzeitig aus der Hand legen! (Ja, MrsFrappucchino, das geht an dich!) Im Schatten des Mondlichts lohnt sich, auch wenn ich das am Anfang wirklich nicht gedacht hätte!

UPDATE: Die Autorin hat mir gerade geschrieben, dass ich wohl nicht die einzige war, der der Anfang nicht so gefallen hat. Bei der Version, die aktuell auf Amazon steht, hat sie den Anfang gekürzt und mehr Fantasy reingebracht. Mich freut wirklich, dass sie diese Kritik zur Kenntnis genommen hat und das Buch verbessert hat.

Oh, und der Seitenhieb an die gute MrsFrappucchino bezieht sich NICHT auf dieses Buch sondern auf ihre Leseangewohnheiten allgemein.

Im Schatten des Mondlichts – Das Erwachen ist der erste Teil einer Trilogie. Der zweite Teil heißt Im Schatten des Mondlichts – Die Fährte. Momentan schreibt J.J. Bidell am dritten Teil. Gerade gibt es auf Amazon den ersten und zweiten Teil zusammen für 6,99 €. Für die Sparbrötchen unter uns 😉 (Ja, da gehöre ich definitiv auch dazu…) Einfach hier klicken!

Im Schatten des Mondlichts – Das Erwachen habe ich auf dem amerikanischen Buchblog I am a reader, not a writer gewonnen. Nach dem ich dann herausgefunden hatte, dass die Autorin Deutsche ist, hat sie mir das Buch netterweise auf deutsch geschickt. Also an dieser Stelle vielen Dank an J.J. Bidell dafür und natürlich auch an Kathy von I am a reader, not a writer, auch wenn die diesen Post hier nie lesen wird.

Noch eine kurze Frage, bevor ich das ganze hier beende: Wie viele von euch lesen E-books? Einfach an der Umfrage teilnehmen oder einen Kommentar hinterlassen, wenn ihr mehr zu sagen habt.

Rezension: Zwölf Wasser – Zu den Anfängen

Zwölf Wasser – Zu den Anfängen

von E. L. Greiff

dtv

Erscheinungsdatum: 01.08.12

Inhalt:

Die Undae, die das Wasser lesen können, sprechen eine furchtbare Warnung aus. Die Zwölf Quellen, die die Eigenschaften, die die Menschen ausmachen, bewahren, beginnen zu versiegen. Ohne sie sind die Menschen verloren. Ohne sie gibt es keine Menschlichkeit, keine Freundschaft, keine Erkenntnis und keine Liebe mehr. Sie enthalten alles, was uns menschlich macht. Drei Undae machen sich mit drei welsischen Offizieren auf den Weg, die Quellen zu retten. Hinzu kommt ein Hirte und sein Falke, die eine ebenso bedeutende Rolle spielen. Werden sie es schaffen die Menschheit vor dem Untergang zu bewahren?

Meine Meinung:

Der erste Teil erzählt aus einer anderen Perspektive, als Inhaltsangabe und Leseprobe vermuten lassen (in der Leseprobe kommt dieser Charaktere gar nicht vor) und hat mich deshalb ein bisschen verwirrt. Nach dem der erste Teil zu Ende ist (das Buch ist in fünf Teile unterteilt) dauert es auch wieder gute dreihundert Seiten, bis er wieder auftaucht, wodurch man zuerst nicht weiß, wieso seine Geschichte überhaupt erzählt wurde und einem der Zusammenhang fehlt..

Auch die vielen Namen, Länder, Völker und die anderen Bezeichnungen für Jahreszeiten und Zeitabschnitte, sind etwas verwirrend. Gott sei Dank werden diese Begriffe im Anhang alle nochmal erklärt, so dass man nachgucken kann, wenn man nicht mehr weiß, was etwas bedeutet. Trotzdem war es manchmal einfach zu viel auf einmal und man blättert beim Lesen eben nicht gerne zum Anhang, um etwas nach zu lesen.

Allgemein, fand ich das Buch einfach zu lang. Die Suche nach den Quellen, um die es ja eigentlich gehen sollte, wird immer wieder von anderen Ereignissen unterbrochen. Es passiert sehr viel außenrum, was die Geschichte nur langsam voranschreiten lässt. Darunter leidet leider manchmal die Spannung und die vielen Handlungsfäden sind teilweise verwirrend. Ich hatte einige Moment! Was machen die da jetzt genau? – Momente.

Trotzdem gibt es auch genug spannende und aufregende Stellen. Vor allem gegen Ende wird die Geschichte immer interessanter. Der Schreibstil ist flüssig und gut verständlich, weswegen man auch gut länger am Stück in dem Buch lesen kann. Der Roman kommt zu einem guten schlüssigen Ende, der neugierig auf den zweiten Teil macht. Vor allem die Idee, dass Wasser die Menschlichkeit beinhaltet, fand ich toll. Auch die ganzen Hintergründe der Geschichte werden ausführlich beschrieben und sind gut durchdacht.

Zwölf Wasser ist ein klassischer Fantasy-Roman, der Fans dieses Genre sicher gefallen wird.

Von mir gibt es drei von fünf Smileys.

         

Danke an vorablesen.de für das Leseexemplar!

Zwölf Wasser – Zu den Anfängen ist der erste Teil der Zwöf Wasser -Trilogie. Der zweite Teil soll 2013, der dritte 2014 erscheinen.