Rezension: Der Blutkristall

Der Blutkristall

von Jeanine Krock

8,99€

Heyne Verlag

Erscheinungsdatum: 8. April 2011

Inhalt:

Bereits in ihren Romane „Der Venuspakt“ und „Die Sternseherin“ führte Jeanine Krock in ihre Welt der Dunkelheit ein, in der Elfen und Vampire nur die beiden Seiten der gleichen Medaille sind. Standen bisher immer Feentöchter im Mittelpunkt, so ist das diesmal anders, denn die Heldin von „Der Blutkristall“ ist Vivianne Causantin, die jüngere Schwester der beiden berüchtigten Vampire Kieran und Asher.

Allerdings weiß bisher kaum einer von der nahen Verwandtschaft. Den unsterblichen Rassen gegenüber gilt Vivianne nur als beider Schützling, da die junge Frau eine der wenigen geborenen Vampire ist, die mit der Zeit immer mächtiger werden – etwas, was nicht jeder Vampir oder auch die Feenwesen mögen.
Zudem hat sich Vivianne dazu entschieden, unter den Menschen zu leben und dort ein ganz normales Leben zu führen, wie sie es von Kindheit an kennt. Sie lebt in Paris und führt dort ein erfolgreiches Modelabel, dass vor allem bei den Reichen und Schönen beliebt ist.
Allerdings neigt sich diese Zeit auch langsam dem Ende zu, denn inzwischen sind schon einige Jahre vergangen, und den ersten aufmerksamen Beobachtern fällt auf, dass sie um keinen Tag gealtert zu sein scheint.
So muss sie sich langsam darauf vorbereiten, ihre Identität zu wechseln und an anderer Stelle eine neue Existenz aufzubauen.
In dieser ohnehin schon schwierigen Zeit bekommt sie noch weitere Schwierigkeiten. Sie hat bisher den legendären „Blutkristall“ gehütet und beschützt, der in ihrer Familie schon lange ein Erbstück ist.
Eines Tages wird dieser gestohlen und nun ist guter Rat teuer, denn Vivianne will ihre beiden Brüder nicht auch noch mit in die Sache hinein ziehen. Aus diesem Grunde macht sie sich alleine auf die Suche nach dem Juwel.
Schon bald findet sie Unterstützung durch den geheimnisvollen Morgan, der den Diebstahl beobachtet hat. Sie nimmt seine Hilfe an, auch wenn ihre Instinkte sie warnen, dass ihm nicht zu trauen ist, weil er etwas Dunkles an sich hat. Dennoch fühlt sie sich von dem zurückhaltenden aber arroganten Mann angezogen, denn er hat etwas ganz besonderes an sich. Gemeinsam nehmen sie die Suche nach dem Kristall auf und geraten schon bald in einen größeren Konflikt.

Meine Meinung:

Natürlich geht es in „Der Blutkristall“ auch wieder um das eine – die große Liebe zu finden und mit ihr zusammen zu kommen, doch das ist nicht das einzige: Den Schwierigkeiten denen Vampire sich in der Welt der Menschen stellen müssen, folgt eine spannende Jagd voller Verrat und Intrigen.
Während der romantische Teil – erst zieren sie sich, so lange sie können, dann geben sie sich einander hin – nicht gerade innovativ zu nennen ist, wissen die anderen Elemente der Geschichte zu fesseln. Vivianne kommt erst nach und nach hinter die Geheimnisse von Morgan, die sehr wichtig für die Suche sind, in Vergangenheitsszenen erfährt man zudem, dass das Leben junger Vampire vor ihrer Wandlung in der Vergangenheit nicht ganz so angenehm war. Angenehm flüssig und nicht zu langgezogen entwickelt sich die Geschichte. Allein der Höhepunkt ist weniger dramatisch als erwartet, aber auch das passt zu der ohnehin nicht ganz so actionreichen Story.

Alles in allem bietet „Der Blutkristall“ neben der üblichen Romanze diesmal noch ein wenig mehr – interessante Einblicke in die „Welt der Dunkelheit“ und lebendige Charaktere, die mehr tun, als nur einander zu umschleichen. Das macht die Handlung spannend, auch wenn es nicht ganz so viel Action und Drama gibt, wie man denkt.

Deshalb gibt es auch für dieses Buch von Jeanine Krock…

           

…4 von 5 Smiley!

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Rezension: Flügelschlag

Flügelschlag

von Jeanine Krock

14,00€

Heyne Verlag

Erscheinungsdatum: 9.August 2010

Inhalt:

Der Wächterengel Arian fällt bei seiner Vorgesetzten im Himmel in Ungnade und wird auf die Erde verbannt. Um seiner Verbannung vielleicht zu entgehen, bekommt er den Befehl, herauszufinden was es mit den vielen, plötzlich, verschwundenen Schutzengeln auf sich hat.

Bei seinem Sturz fällt er wortwörtlich der Tierärztin Juna MacDonnells vor die Füße. Mit ihr und ihrem Halbbruder, der sich anscheinend mit den falschen Mächten eingelassen hat, hat Arian im Laufe der Geschichte immer mehr zu tun.

Während dem Auftrag kommen sich Arian und Juna immer näher und bald merken sie, das sich hinter ihrer Freundschaft mehr verbirgt als auf den ersten Blick zu sehen war. Denn Juna hat eine Gabe, die durch das Zusammensein mit Arian immer mehr Macht und Stärke gewinnt.

Meine Meinung:

Die Story ist vom Prinzip her sehr spannend und auch mit vielen Überraschungen gespickt. Allerdings ist das Buch etwas lang geraten und man hätte die eine oder andere Passage gut überspringen können, denn leider zieht es sich manchmal etwas.

Trotzdem handelt es sich wieder um eine wunderschöne, romantische Liebesgeschichte, wie man es von Jeanine Krock erwartet. Außerdem stehe ich total auf Engel-Romane und bin deshalb vielleicht etwas eingenommen.

Trotzdem kann man das Buch weiterempfehlen, da die Charaktere wieder gut gelungen sind, ebenso die Gesamtstory, vor allem hat man als Leserin etwas von den sexy Engeln 😉

Nur für die manchmal auftretenden Durststrecken in der Handlung gibt es etwas Abzug!

           

4 von 5 Smileys

Wind der Zeiten

 

Wind der Zeiten

Von Jeanine Krock

14,00€

Heyne Verlag

Erscheinungsdatum: 9. Mai 2011

 

Inhalt:

Johanna möchte einige Wochen, wenn nicht Monate bei ihrer Freundin verbringen, um ihren scheußlichen Exfreund und die unliebsame Familie hinter sich zu lassen. In der schottischen Einöde blüht sie wieder auf und verbringt täglich viel Zeit mit einem stürmischen Pferd, das sie eigenhändig zähmt. Dabei fällt ihr auch der geheimnisvolle Alan auf, der sie bei einem ihrer Ausritte aus einem eiskalten Bach zieht. Auch in zukünftigen Begegnungen landet die tollpatschige Johanna des Öfteren in seinen Armen und schließlich sogar im 18. Jahrhundert, in dem sie Alan als Clanchief von Gleann Grianach neu kennenlernt. Doch Alan erinnert sich plötzlich nicht mehr an sie …

 

Meine Meinung:

Die Story ist teils witzig, teils ernst, teils historisch, teils sehr gefühlvoll und romantisch und natürlich bleiben auch die etwas anzüglichen Parts in diesem Buch von Jeanine Krock nicht aus.

Die historische Seite des Buches ist, soweit ich das beurteilen kann, sehr gut erfasst worden und auch die ungewöhnliche Liebesgeschichte, die sich plötzlich an die gesellschaftlichen Regeln des 18. Jahrhunderts anpassen muss, ist manchmal wirklich zum Verzweifeln, zum Lachen  und zum Schmachten 😀

Ich weiß nicht genau, was mir an diesem Buch zu den 5 Smileys gefehlt hat, aber irgendwie hat dann zur vollen Punktzahl doch dieses letzte  I-Tüpfelchengefehlt. Trotzdem ist es eindeutig lesenswert und man lernt auch noch etwas über das historische Schottland dazu 🙂

 

           

4 von 5 Smileys!