Rezension: Rot wie das Meer

Rot wie das Meer

von Maggie Stiefvater

18,95€

Script5

Erscheinungsdatum: November 2012

Inhalt:

Jedes Jahr am ersten November findet auf der kleinen Insel Thisby ein blutiges Rennen statt. Die Inselbewohner versuchen die Capaill Uisce, die gefährlichen Wasserpferde, zu zähmen und gegeneinander antreten zu lassen. Das Preisgeld ist hoch. Die Todesrate ebenfalls.

Wie jedes Jahr fiebert Sean Kendrick dem Skorpio-Rennen entgegen.

Doch diesmal will zum ersten Mal eine Frau teilnehmen. Puck Connolly.

Sie schafft es seinen Respekt zu gewinnen, aber wie jedes Jahr wird das Rennen Opfer bringen. Nicht jeder überlebt und nur einer kann gewinnen.

Meine Meinung:

Schon lange bin ich ein großer Maggie-Stiefvater-Fan, doch diesmal hat sie sich wirklich selbst übertroffen! Egal welche Bücher ihr von ihr kennt, Rot wie das Meer ist ganz anders, aber unbeschreiblich toll.

In Rot wie das Meer kommt zu ihrem unübertrefflichen wunderschönen Schreibstil noch eine unglaubliche und außergewöhnliche Geschichte. Wie immer schreibt Maggie Stiefvater aus mehreren Perspektiven. In diesem Fall sind die Erzähler Sean und Puck, die beide auf Thisby leben und eine sehr unterschiedliche Verbindung zum Rennen und den Wasserpferden haben.

Rot wie das Meer verzaubert seine Leser. Wie immer fesselt und verzaubert Maggie Stiefvaters unglaublicher Schreibstil. Die Geschichte ist sehr unvorhersehbar und wirklich spannend, so dass man das Buch kaum aus der Hand legen kann.

Schon der erste Satz zieht den Leser unwiderruflich in seinen Bann.

Heute ist der erste Tag im November und das bedeutet, heute wird jemand sterben.

Es ist keine Bilderbuchgeschichte mit Happy End. Es passieren durchaus einige schlimmere Dinge, auch gegen Ende. Der Leser wird richtig in die Geschichte hineingezogen und leidet mit.

Vor allem die übernatürlichen Wesen der Geschichte, die Wasserpferde, gefallen mir wirklich gut. Sie sind außergewöhnlich. Nichts, was mir schon mal in einem Buch begegnet ist. Sie sind wild, wunderschön und verdammt gefährlich. Man ist fasziniert von ihnen, will ihnen im echten Leben aber lieber nicht begegnen. Wirklich toll, was Maggie Stiefvater da erschaffen hat. Ich war absolut begeistert.

Meiner Meinung nach ist Rot wie das Meer das absolut beste Buch von Maggie Stiefvater! Leider gibt es keine Fortsetzung, aber meiner Meinung nach kommt die Geschichte auch zu einem sehr guten Ende und eine Fortsetzung würde wahrscheinlich nicht an das Original heranreichen.

5 von 5 Smileys!!

         

Coververgleich: Rot wie das Meer

Im heutigen Coververgleich geht es um Rot wie das Meer von Maggie Stiefvater.

Das erscheint leider erst im November, aber ich habe neulich auf Facebook das tolle neue Cover für die amerikanische Taschenbuchausgabe gesehen und deswegen muss ich dazu einfach einen Coververgleich dazu machen.

Inzwischen gibt es auch eine Leseprobe zum Buch. In Rot wie das Meer geht es um die Insel Thisby, auf der jedes Jahr im November ein blutiges Pferderennen statt findet. Die Reiter versuchen die Capaill Uisce, wunderschöne, aber auch tödliche, Wasserpferde, zu zähmen, doch die magischen Meereswesen sind wild und unberechenbar. Nicht alle Reiter erreichen das Ziel. Doch dieses Jahr wagt zum ersten Mal eine Frau, Puck Connolly, am Rennen teilzunehmen.  Sie schafft es sich den Respekt von des erfolgreichen Reiters Sean Kendrick zu verdienen, der schließlich beschließt ihr zu helfen. Aber auch dieses Mal werden nicht alle Reiter das Ziel erreichen.

Hier sind die unterschiedlichen Cover:

  

  
Das erste ist das Cover der amerikanischen gebundenen Ausgabe, das zweite das neue Cover für das amerikanische Taschenbuch, das dritte die britische Ausgabe und das vierte (wie auch unschwer am Titel zu erkennen ist) die deutsche Ausgabe.

Also mir persönlich gefällt eindeutig das neue amerikanische Cover am besten. Es ist alles drauf, was drauf muss: wild aussehendes Pferd, Wellen, dunkle Farben für die richtige Stimmung – wirklich tolles Cover!
Aber ich finde auch das britische und das deutsche Cover sehr toll. Das britische hat ein tolles mattes Rot und auch das Pferd gefällt mir sehr gut. In dem Geschnörkel vorne sind mir gefallen mir allerdings die Herzchen nicht. Auf dem deutschen Cover gefallen mir die roten Wellen wirklich richtig gut und auch der  Titel, Rot wie das Meer, hört sich sehr gut an. Red as the Sea war übrigens ein Arbeitstitel des Buches.

Das einzige Cover, was mir also nicht so gut gefällt, ist das erste amerikanische, obwohl es eigentlich auch zur Geschichte passt. (Mädchen auf einem Pferd, düstere Farben) Trotzdem irgendwie fehlt mir dabei etwas.

Aber nun zur Abstimmung! Welches Cover gefällt euch am besten?

Coververgleich: Nach dem Sommer

Heute könnt ihr euch zwischen den unterschiedlichen Covern von „Nach dem Sommer“ von Maggie Stiefvater entscheiden! Vielleicht hat der ein oder andere von euch das Buch schon gelesen und weiß um den Inhalt Bescheid. Für alle anderen hier eine kurze Zusammenfassung (ohne Spoiler).

Inhalt:

Grace Brisbane wurde mit 11 Jahren von einem Wolfsrudel von der Schaukel in den dahinter liegenden Wald gezerrt. Nur knapp hatte sie diesen Angriff überlebt und hätte deshalb allen Grund sich vor Wölfen zu fürchten. Dem Wolf mit den goldenen Augen hatte sie es zu verdanken, dass sie dem Angriff lediglich mit ein paar Bisswunden entkam. Jeden Herbst vor Einbruch des Winters wartet Grace auf „ihren“ Wolf. Der Wolf mit den wunderschönen Augen. Sam sucht Grace Nähe und so geschieht es, dass sie ihn eines Tages sogar berühren kann. Sam ist ein Werwolf, den Sommer verlebt er in Menschengestalt und sobald die Kälte im Herbst Einzug hält, verwandelt er sich in einen Wolf. Dieser Rhythmus geht über Jahre, doch irgendwann kommt für jeden Werwolf der letzte Sommer als Mensch. Ausgerechnet in diesem Sommer lernt Grace ihn kennen und lieben. Es entwickelt sich eine spannende Liebesgeschichte.

Nun zu den Covern: Als erstes seht ihr das italienische, dann das britische, das deutsche, das bulgarische und das amerikanische Cover des Buches.

                   

         

Mir persönlich gefallen das italienische Cover mit den Krallenspuren durchs herz hindurch sehr gut, aber auch das bulgarische, wo die goldenen Augen des Wolfes im Vordergrund stehen passt!
Bei den anderen Covern sind hauptsächlich die verwundenen Äste des Waldes und immer ein kleines Herzmotiv zu sehen, was ja auch durchaus zur Story des Buches passt. Aber im ersten und vierten Cover finde ich die Details doch noch ein wenig schöner! 🙂
Aber jetzt müsst ihr euch entscheiden…

Rezension: In deinen Augen

In deinen Augen

von Maggie Stiefvater

18,90 €

Erscheinungstermin: 01.08.12

Achtung! Die Inhaltsangabe enthält Spoiler vom 1. und 2. Band!

 

Inhaltsangabe:

Nach dem Grace in Ruht das Licht nur knapp dem Tod entronnen ist, lebt sie als Wolf im Boundary Wood. Doch jetzt wird es Frühlung und Sam, der zum ersten Mal seit langem den Winter in Menschengestalt verbracht hat, wartet ungeduldig auf ihre Rückkehr. Doch dann findet man im Wald die Leiche eines Mädchens, das von Wölfen getötet wurde. In Mercy Falls bricht Panik aus und es wird Jagd auf die Wölfe gemacht.

Sam, Grace, Cole und Isabel fassen einen verzweifelten Plan: Die Wölfe müssen umgesiedelt werden. In einen Wald, der abgeschiedet der Zivilisation liegt. Werden sie es schaffen Sams Familie zu retten?

Meine Meinung:

Nein, ich habe keine Zeitmaschine. Als sehr ungeduldiger Mensch habe ich schon letzten Sommer die Originalausgabe gelesen. Und wie eigentlich immer bei Maggie Stiefvaters Büchern gab es nur sehr, sehr wenig daran auszusetzen. Sozusagen nichts.

In deinen Augen hat es wirklich in sich. Spannung von Anfang bis Ende. Wie immer zieht einen Maggie Stiefvaters wunderschöner Schreibstil vollkommen in seinen Bann! An einigen Stellen zereißt sie dem Leser gekonnt das Herz. Dieses Buch kann man wirklich kaum noch aus der Hand legen! Dinge wie Schlaf, Nahrung oder andere menschliche Bedürfnisse werden da schon mal nebensächlich…

Ich muss zugeben, dass mir das offene Ende am Anfang nicht so gefallen hat, doch inzwischen habe ich mich damit wirklich angefreundet. Man muss nur ein bisschen zwischen den Zeilen lesen, dann weiß man, wie es mit Sam und Grace weiter geht.

Ein Glück nur, dass Maggie meinen Lieblingscharaktere nicht umgebracht hat. Sonst wäre ich nämlich echt sauer gewesen.

Wenn ihr die ersten beiden Bände schon gelesen habt, wisst ihr bestimmt schon, dass es sich lohnt, den dritten zu lesen. Wenn ihr sie noch nicht gelesen habt, worauf wartet ihr dann noch? 😉

Mit in deinen Augen hat Maggie Stiefvater ihrer Trilogie ein wirklich gelungenes Ende gesetzt!

Mehr gibt es eigentlich nicht zu sagen, außer:

           

Fünf von füns Smileys!!!

Mehr von Maggie Stiefvater:

Lamento – Im Bann der Feenkönigin

Ballade – Der Tanz der Feen

Nach dem Sommer

Ruht das Licht

Rot wie das Meer

Eine Rezension zu Rot wie das Meer ( Originaltitel: The Scorpio Races) wird natürlich auch noch folgen, wenn wir uns dem Erscheinungstermin im November noch etwas mehr genähert haben.

Wer noch mehr von Maggie Stiefvater lesen will, sollte sich unbedingt diese Seite ansehen:

http://merryfates.com/

Dort postete Maggie Stiefvater zusammen mit ihren Kritikpartnerinnen Tessa Gratton (Blood Magic – Weiß wie Mondlicht, rot wie Blut) und Brenna Yovanoff (Still schweigt die Nacht, Die Blumen des Schmerzes) jeden Monat eine neue Kurzgeschichte. Leider haben die drei nach vier Jahren im April damit aufgehört, aber die Geschichten könnt ihr natürlich immer noch lesen!

Wenn ihr Ideen, Verbesserungsvorschläge oder Bücher, über die ihr gerne eine Rezension lesen würdet, dann schreibt uns doch an buchophil@web.de oder twittert uns an @Buchophil. Seid nicht schüchtern, wir freuen uns über jede Mail und jeden Tweet 🙂

Viel Spaß beim Lesen!

Acrilia